Mitmachen

Neue Katastrophen, alte Methoden

Neue Katastrophen, alte Methoden

Mit der Angst vor dem Weltuntergang wurde schon immer Politik gemacht. Umweltschutz ist richtig. Aber die links-grünen Klima­hysteriker wollen vor allem eines: den Mittelstand ökologisch abzocken, um ihre uralten Umverteilungsrezepte durchzusetzen.

1974 schrieb das deutsche Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» angsterfüllt: «Kommt eine neue Eiszeit?» Sie haben richtig gelesen: Eiszeit. Die verregneten Sommer in Nordeuropa seien «ein Vorgeschmack auf kühlere und nassere Zeiten». Die ganze Panikmache wurde – wie immer – wissenschaftlich untermauert: Der Nordatlantik habe sich abgekühlt, am Polarkreis seien die kältesten Wintertemperaturen seit 200 Jahren gemessen worden, die mit Gletschern und Packeis bedeckte Fläche sei um rund zwölf Prozent gewachsen.

Halte die gegenwärtige Klimaverschlechterung an, warnte der US-Wissenschaftler Reid Bryson, Direktor des Instituts für Umweltstudien an der Universität von Wisconsin, so würde über eine Milliarde Menschen verhungern. Die Chancen für eine rasche Rückkehr des günstigen Klimas, so ein anderer Wetterforscher, stünden «bestenfalls eins zu 10’000».

Eiszeit, Waldsterben, Ozonloch, Klimaerwärmung…
Kommt Ihnen die Panik- und Angstmache bekannt vor? Damals wurde eine «neue grosse Eiszeit» heraufbeschworen. Heute warnen die Klimatologen vor einer weltweiten Erwärmung. Damals wie heute verbreiteten sie die gleichen Horrorszenarien: Die Erde werde unbewohnbar, Extremereignisse wie Hurrikane, Dürren und Fluten würden sich häufen. Die CIA erwartete Klimakriege. Ob Eiszeit oder Erderwärmung: Medien und Wissenschaftler machten den Menschen für den Klimawandel verantwortlich.

Umweltschutz ist richtig: Wir sollten alle sorgsam mit der Natur umgehen. Hier ist jeder gefordert: Regional und saisonal einkaufen, Abfall trennen, sparsam umgehen mit Wasser und Energie. Aber darum geht es bei der aktuellen Klimahysterie nur bedingt. Sie soll in erster Linie die Menschen einschüchtern. Die Links-grünen benutzen das Thema, um ihre uralten Umverteilungsrezepte durchzusetzen: Nun soll der Mittelstand ökologisch abgezockt werden mit CO2-Abgaben, höheren Benzinpreisen, Stras­senmaut, Heizöl-Strafen, «Dreckstromabgaben», teureren Flugtickets und so weiter und so fort. Schon in der Bibel drohten Propheten mit dem Untergang der Menschheit. Warum? Man kann über verängstigte Menschen einfacher Macht ausüben.

Artikel teilen
über den Autor
SVP Nationalrat (NW)
Beiträge
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Albert Rösti
Veränderungen beim Klima bereiten derzeit zahl­reichen Menschen Sorge. Links-grüne Ideologen versuchen, diese Situation schamlos auszunutzen, um ihre... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Adrian Amstutz
Als mein Enkel vor 11 Jahren geboren wurde, hatte die Schweiz eine Bevölkerung von 7,6 Millionen. Heute... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Andreas Glarner
Am liebsten würden linke Kreise den Klimawandel zum Fluchtgrund erklären und auf Kosten der Schweizer Steuerzahler weitere... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Roger Köppel
Roger Köppel, Historiker, Chefredaktor und hervorragender Analyst, spricht im Interview darüber, wie die kommunistisch geprägten Grünen mit... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Die Schweiz trägt ihre Verantwortung in Sachen Umweltschutz. Sie ist Vorreiterin beim Recycling und bei neuen Umwelttechnologien.... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Gemessen werden kann, dass die CO2-Konzentration in der Erdatmosphäre seit über 150 Jahren stark zunimmt. Treibhausgase bzw.... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Nadja Pieren
2018 waren in der Schweiz 6,1 Millionen motorisierte Strassenfahrzeuge immatrikuliert (ohne Töffli). Das entspricht einer Zunahme von... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Walter Wobmann
Dank der SVP konnten bisher in der Schweiz CO2-Abgaben auf Treibstoffen verhindert werden. Doch Linke und Grüne... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Viele links-grüne Politiker wollen es nicht wahrhaben: Die Strasse ist das Rückgrat unseres Verkehrssystems. 2017 wurden in... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Magdalena Martullo
Die Schweiz braucht Umweltschutzpraktiker und keine ideologischen Theoretiker. Das Ex­trablatt im Interview mit der Chefin der EMS-CHEMIE,... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Franz Grüter
Bei der Green Datacenter AG hat der sorgsame Umgang mit Ressourcen System. mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Diana Gutjahr
Die linken Kreise tun gerne so, als würde der Druck der Strasse Unternehmer zum Umdenken bringen. Das... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Hansjörg Knecht
Mit der Stromversorgung wird es in naher Zukunft eng, der Schweiz droht ein Blackout. Laut Bund ist... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Gewalt gegen Frauen hat einen Namen: Nichtintegrierte! mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Andreas Aebi
Noch nie lebten so viele Menschen in der Schweiz wie heute. Ebenfalls hatten wir noch nie –... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019, von Marcel Dettling
Aus der Region – für die Region: So lautet der bekannte Werbespruch eines Detailhändlers. Wenn sich dies... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Wir alle kennen es: Im Durchschnitt wählt jede dritte Schweizerin, jeder dritte Schweizer die SVP. Und doch:... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Unabhängigkeit, Eigenständigkeit, direkte Demokratie, Neutralität und Föderalismus sind die Staatssäulen, die unsere Vorfahren erschaffen und erkämpft haben... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Extrablatt
Artikel teilen
13.06.2019
Jetzt Fragen zu SVP Wahlmaskottchen beantworten und tolle Preise gewinnen. mehr lesen
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden