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So «pfefferscharf» wurde das Stimmvolk belogen

So «pfefferscharf» wurde das Stimmvolk belogen

Die von Volk und Ständen 2010 angenommene Ausschaffungsinitiative wird nicht umgesetzt. Die Härtefallklausel, die die SVP von Anfang an als Hintertür zur Aushebelung des Volksentscheides vehement abgelehnt hat, erweist sich in der Praxis als Schutz für ausländische Kriminelle und Sozialhilfebetrüger. Das Versprechen der anderen Parteien, die Ausschaffungsinitiative «pfefferscharf» umzusetzen, war hohl wie eine Orgelpfeiffe. Jetzt geht die Verschleierei und Lügerei bei der Begrenzungs-Initiative wieder von vorne los.

Wir sahen es kommen: Nachdem Volk und Stände im November 2010 zur Ausschaffungsinitiative Ja gesagt hatten, tat die vereinigte SVP-Gegnerschaft aller anderen Parteien so, als wollte sie den Volkswillen umsetzen. In Tat und Wahrheit dachte sie nicht im Traum daran. Weil wir das wussten, lancierten wir damals erfolgreich die Durchsetzungsinitiative. Im Abstimmungskampf sagten unsere Gegner, diese Initiative sei eine Zwängerei, weil das Parlament die Ausschaffungsinitiative sowieso «pfefferscharf» umsetze.

Heute haben wir den Beweis: Das waren alles leere Versprechungen, das Volk wurde brandschwarz angelogen. Statt dass verurteilte ausländische Kriminelle endlich unser Land verlassen müssen, darf fast die Hälfte von ihnen bleiben. Je nach Art der Straftat ist es sogar die Mehrheit, die von Richtern und Staatsanwälten entgegen dem klaren Volkswillen mit Samthandschuhen angefasst wird. So müssen nicht einmal 5 Prozent der verurteilten ausländischen Sozialhilfebetrüger die Schweiz verlassen. Bei den Gewalttätern, die wegen schwerer Körperverletzung verurteilt wurden, kassieren weniger als 50 Prozent einen Landesverweis. Unsere Gesetze sagen zwar klar, dass es in unserem Land keinen Platz gibt für abgewiesene Asylbewerber, ausländische Verbrecher und Sozialhilfebetrüger. In der Praxis gilt das Gegenteil: Wer einmal hier ist, bleibt hier und kann faktisch unbehelligt unser System ausnützen. Wenn selbst die Justiz Unrecht zu Recht macht, warum sollen sich dann Chaos-Demonstranten und Sozialhilfebetrüger, Drogen- und Frauenhändler, Vergewaltiger, Gewalttäter und Diebe noch daran halten?

Die anderen Parteien ver­spielen die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates
Die Verantwortung für diese Rechtsstaat-Verluderung tragen FDP, CVP, GLP, BDP, SP, Grüne, EVP. Sie setzten sowohl bei der Ausschaffungsinitiative wie auch bei der Masseneinwanderungsinitiative den Volkswillen nicht um oder verbogen ihn bis zur Unkenntlichkeit. Dabei verspielen sie die Glaubwürdigkeit unseres Rechtsstaates, weil sie zulassen, dass geltendes Verfassungsrecht nicht umgesetzt wird. Auch verkaufen sie die Stimmbürgerinnen und -bürger für dumm. Indem sie ihnen eine «pfefferscharfe» Umsetzung der Ausschaffungsinitiative oder einen «Inländervorrang» auf dem Arbeitsmarkt versprechen und dann das Gegenteil tun. Denn auch der sogenannte Inländervorrang ist eine Farce, die ausser mehr Bürokratie und Kosten wenig bringt. So wenig, dass die gleichen Politiker jetzt mit Hunderten von Millionen Steuerfranken eine Entlassungsrente für ältere Arbeitslose schaffen, die wegen der massenhaften Zuwanderung junger billiger EU-Arbeitskräfte keine Stelle mehr finden.

Zum Glück lässt sich dies am 27. September mit einem Ja zur Begrenzungs-Initiative korrigieren.

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SVP Parteileitung (BE)
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