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Ausländerstatistik als Propaganda

Was in jüngster Zeit bezüglich Einwanderung verbreitet wird, ist ein Schlag ins Gesicht des gesunden Menschenverstands. Man weiss inzwischen nicht mehr, durch wen die Stimmbürger mehr manipuliert werden, durch den Bundesrat oder durch die Medien?

Zuerst hörte man aus dem „Seco“ (Bundesverwaltung) ein Loblied auf die Personenfreizügigkeit. Und vor einigen Wochen verbreiteten die Medien nun auch noch auf breiter Front den Unsinn, die Problematik sei entschärft, weil die Auswanderung am Steigen sei! Vor allem Deutsche würden massenweise in ihre Heimat zurückwandern.

Reine Propaganda
Die angebliche Abwanderung der Deutschen ist eine reine Propaganda-Aktion gegen die Masseneinwanderungsinitiative. Ende August 2013 lebten gemäss Statistik 8‘071 Deutsche mehr in der Schweiz als Ende August 2012. Bei den Portugiesen waren es sogar 12‘874, obwohl rund 9% der Portugiesen in der Schweiz im 2. Quartal 2013 erwerbslos waren.
Zwischen September 2012 bis August 2013 wanderten nicht weniger als 83‘871 Ausländer mehr in die Schweiz ein als aus. Das war im Vergleich zum Vorjahr eine erneute Steigerung, als netto 78‘378 kamen. Die Netto-Einwanderung entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Luzern (brutto kommen sogar gegen 150‘000 pro Jahr).

Unglaubliche Fehlprognosen
Seit mehr als 20 Jahren werden die Diskussionen um die freie Einwanderung geführt, schon beim EWR (1992), bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit (2000), bei der Ausweitung auf die EU-Oststaaten (2005), bei der Ausweitung auf Rumänien und Bulgarien (2008). In Hunderten von politischen Anlässen hat sich der Bundesrat zur Einwanderung geäussert. Vor der entscheidenden Volksabstimmung vom 21. Mai 2000 stützte er sich auf das „Expertengutachten Straubhaar“, welches 8‘000 Einwanderungen pro Jahr prognostizierte. Realität heute: 10x höhere Einwanderung.

Haben die Experten und die massgebenden Politikerinnen und Politiker die Einwanderung zehnfach unterschätzt? Oder war ihnen von Anfang an klar: Je höher der Wohlstand der Schweiz im Vergleich zu anderen Staaten (hoffentlich) ist, desto höher wird selbstverständlich die Zuwanderung, wenn wir sie nicht mehr begrenzen können.

Mass halten!
Eine gewisse Einwanderung ist unbestritten; die Schweizer Wirtschaft war schon immer auf ausländische Arbeitnehmer angewiesen. Aber: Wer einwandern darf und wer nicht, ist der wohl wirksamste Hebel, um den Wohlstand eines Landes zu sichern.

Man stelle sich einerseits vor, es kämen Einwanderer in die Schweiz, die anpacken und mit Kräften mithelfen, unser Land aufzubauen! Und man stelle sich andererseits vor, es kämen unkontrolliert Einwanderer ohne jede beruflicher Bildung, mit schlechter Arbeitseinstellung oder mit der Grundhaltung, den Staat zu betrügen, weil sie gelernt haben, den Staat als Gegner zu betrachten, den man „ausnehmen“ muss. Welch ein Unterschied!

Wir müssen alles daran setzen, dass wir die Einwanderung wieder selbst steuern und die Grenzen selbst setzen können. Nur darum geht es. Nur das fordern wir! Unabhängig bleiben – selbst entscheiden – Mass halten!

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