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Patriotische Aufrüstung

In der Schweiz leben rund zwei Millionen Ausländer, rund jeder dritte Bürger hat nichtschweizerische Wurzeln. Kein vergleichbares Land in Europa erlebt eine so starke Massenzuwanderung. Was heisst das für die Schweiz? Verlieren wir unsere Identität?

Wer Schweizer sein will, muss auch wissen, welche Wurzeln wir haben. Das gilt nicht nur für Ausländer. Auch die jungen Menschen haben ein Anrecht zu erfahren, wie unser Land entstanden ist und worauf wir gemeinsam stolz sein können.

Doch wo bleibt die Schweizer Geschichte an den Schweizer Schulen? Wo bleibt die Staatskunde, die unser einmaliges System mit direkter Demokratie, Föderalismus und Neutralität würdigt? Wer erzählt noch die Geschichte von Wilhelm Tell und den Freiheitskämpfen unserer Vorfahren? Im neuen Lehrplan 21 wird die Schweizer Geschichte noch mehr abgewertet. Das Ziel dahinter ist klar: Ein Volk ohne Wurzeln kann man leichter steuern und manipulieren.

Faulheit darf sich nicht lohnen
Die Schweiz gehört heute zu den reichsten Ländern der Welt. Das ist kein Zufall. Unser Wohlstand gründet nicht auf Rohstoffen wie Öl, sondern auf dem Prinzip Leistung und einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung. Das sind bürgerliche Werte.

Nehmen wir als Beispiel den Zürcher Unternehmer und Politiker Alfred Escher (1819-1882): Als Eisenbahn-Pionier hat er den Gotthard-Bahntunnel möglich gemacht. Als Nationalrat hat er die Schaffung der ETH vorangetrieben. Mit der Kreditanstalt (heute CS) hat Alfred Escher die erste moderne Industriebank der Schweiz begründet. Solche Unternehmer braucht ein Land – und nicht Regulierer und Bürokraten.

Faulheit darf sich nicht lohnen. Auch das zeigt die Schweizer Wirtschaftsgeschichte: Bei uns wird auf die Tüchtigkeit geschaut und nicht auf die Abstammung. Viele Unternehmerpioniere hatten ausländische Wurzeln wie etwa Henri Néstlé, der mit 25 Jahren aus Deutschland in die Romandie kam und dort das Fundament für den heutigen Lebensmittelkonzern legte. Wer in die Schweiz kommt und seinen Beitrag leistet, ist willkommen.

Zu viel ist zu viel
Was wir immer wieder feststellen können: Viele der eingebürgerten Ausländer sind bessere Schweizer als unsere Linken und Grünen, die in die EU wollen und unser Erfolgsmodell aufs Spiel setzen.

Dass die Schweiz erfolgreich leistungswillige Zuwanderer integrieren kann, hat sie bewiesen. Aber 80‘000 Menschen zusätzlich pro Jahr sind zu viel. Hier muss die Integration scheitern. Damit die Schweiz ihre positive Identität wahren kann, brauchen wir eine patriotische Aufrüstung nach innen – und eine vernünftige Zuwanderungspolitik gegen aussen.

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