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Parteizeitung SVP-Klartext Juni 2014

Aus den Fehlern anderer lernen

„Kluge Leute lernen aus den Fehlern anderer, der Durchschnitt aus eigenen Fehlern, der Dumme noch nicht einmal das.“ Der Autor dieser Weisheit ist mir unbekannt, aber sie trifft den Nagel in Sachen Einheitskasse auf den Kopf.

„Kluge Leute lernen aus den Fehlern anderer, der Durchschnitt aus eigenen Fehlern, der Dumme noch nicht einmal das.“ Der Autor dieser Weisheit ist mir unbekannt, aber sie trifft den Nagel in Sachen Einheitskasse auf den Kopf. Wir sollten aus den Erfahrungen anderer lernen – statt deren Fehler zu wiederholen. Die Schweizerinnen und Schweizer werden anlässlich der eidgenössischen Abstimmung vom 28. September 2014 das letzte Wort haben.

Die Schweiz verfügt über eines der qualitativ besten und effizientesten Gesundheitswesen der Welt. Das belegen selbst OECD-Studien. Zu verdanken ist dies der privatwirtschaftlichen und wettbewerbsorientierten Ausrichtung, die den Bürgerinnen und Bürgern als Versicherte und als Patienten Wahlfreiheit, Angebotsvielfalt, Qualität und Versorgungssicherheit bietet.

Staatsmonopol Einheitskasse
Die Linken propagieren mit der Einheitskasse nun ein Staatsmonopol. In der innigen, sozialistischen – aber leider irrigen – Überzeugung, damit die Welt zu verbessern. Ein kurzer Blick ins Ausland genügt, um aufzuzeigen, dass der sozialistische Ansatz Schweizer Errungenschaften in der bürger- und patientenorientierten Gesundheitsversorgung ruinieren würden.

Erschreckende Vergleiche mit dem Ausland
Frankreich kennt die staatliche nationale Krankenkasse. Rund 80% der Bevölkerung sind als Arbeitnehmer dort versichert. Die Prämien sind einkommensabhängig. Die Finanzierungslücken zahlen Arbeitgeber und Steuerzahler. Dennoch übersteigt die Nachfrage das Versorgungsangebot. Resultat: Die Einheitskasse ist mit über 115 Milliarden Franken überschuldet.

In Schweden, oft als Modell-Wohlfahrtsstaat gelobhudelt, zahlen die Bürger die weltweit höchsten Sozialabgaben. Die Effizienz des Gesundheitswesens mit Staatskrankenkasse lässt trotzdem zu wünschen übrig. Die meistgeäusserte Kritik der Patienten sind die unglaublich langen Wartezeiten bis man zum Beispiel operiert werden kann.

Garantierte Nebenwirkungen der Einheitskasse
In Dänemark, noch so ein Musterbeispiel der Einheitskassenverfechter, sind die Wartelisten in den Krankenhäusern noch länger. Patienten müssen teilweise selbst herausfinden, in welchem Spital der nächste Operationstermin frei ist. Bei Engpässen werden sie zur Behandlung gar ins Ausland geschickt.

Auch in Österreich kann kaum jemand die eigene Kasse wählen. Die Einheitskasse Österreichs war bereits vor 6 Jahren mit 858 Millionen CHF verschuldet. Das Sanierungspaket wurde vom Steuerzahler berappt. Die politisch festgelegten Beitragssätze führten jedoch erneut in die Schuldenwirtschaft. Die nächste Sanierung steht bereits wieder an.

Die Liste der unerwünschten Nebenwirkungen der Einheitskasse, wie Schuldenwirtschaft, Qualitätsverlust, Wartezeiten, Einschränkung der Wahl- und Behandlungsfreiheiten liesse sich mit England, Italien oder auch mit Kanada oder USA erweitern. Die Fehler der anderen lehren uns: Hände weg von der Einheitskasse!

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