Mitmachen

Völliger Käse!

Am 28. Februar 2016 stimmen wir über die Volksinitiative «Keine Spekulation mit Nahrungsmitteln!» ab. Bundesrat und Parlament empfehlen die Ablehnung. Die SVP hat an der Delegiertenversammlung Ende Oktober mit 311 zu 2 Stimmen die Nein-Parole beschlossen.

Die von der JUSO und links-grünen Kreisen lancierte Initiative verlangt, dass Banken, Effektenhändler, Versicherungen und institutionelle Anleger mit Sitz oder mit einer Niederlassung in der Schweiz künftig nicht mehr mit Finanzinstrumenten spekulieren dürfen, welche Nahrungsmittel oder landwirtschaftliche Rohstoffe zum Gegenstand haben.

Falscher Weg
Die Initianten wollen so den weltweiten Hunger bekämpfen. So löblich dieses Ansinnen ist, mit der Forderung nach einem totalen Spekulationsverbot wird aber klar am Ziel vorbei geschossen. Ein Verbot in der Schweiz hat weltweit praktisch keine Wirkung. Die wichtigsten Terminbörsen, wo solche Warentermingeschäfte stattfinden, befinden sich im Ausland. Andererseits sind der Handel, respektive die Spekulation mit Nahrungsmitteln und Agrarrohstoffen, nicht hauptverantwortlich für den Hunger auf dieser Welt. Korruption, tiefe Lagerbestände, Umweltkatastrophen und daraus resultierende Veränderungen in den Produktionsgebieten, die generelle Verknappung von Anbauflächen und die überproportionale Bevölkerungszunahme in den Schwellenländern spielen in diesem Zusammenhang eine viel bedeutendere und nachhaltigere Rolle.

Verlust von Arbeitsplätzen
Diese Initiative schadet unserem Wirtschaftsstandort! Warenterminmärkte erfüllen eine volkswirtschaftlich sehr wichtige Funktion. Sie dienen der Preisfindung und erlauben es Bauern und anderen Nahrungsmittelproduzenten, ihre Ernten abzusichern. Damit dieses weltweit bewährte System aber funktioniert, braucht es Geld, das von Investoren bereitgestellt wird. Mit einem Verbot solcher Investitionen, wie das die Initiative verlangt, würden die Agrarmärkte schlechter funktionieren und die Nahrungsmittelpreise langfristig steigen.

Im Weiteren würde eine Annahme dieser JUSO-Forderung unsere Finanzakteure schädigen und sie im internationalen Wettbewerb benachteiligen. Nicht nur Schweizer Banken und Anleger wären davon betroffen. Auch die Tätigkeit von Rohstoffhändlern und Nahrungsmittelproduzenten würde massiv verteuert. Kurzum: Die Umsetzung der Initiative würde zum Verlust von Arbeitsplätzen, Wohlstand und Standortattraktivität führen. Deshalb ein klares NEIN.

 

Artikel teilen
Beiträge
Parteizeitung
Artikel teilen
15.12.2015
Einbrüche, Vergewaltigungen, Messerstechereien – jeden Tag liest man von neuen Gewalttaten. Die Mehrheit der Straftäter ist ausländischer... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.12.2015
In der Herbstsession 2015 hat der Nationalrat eine rund zehnstündige Debatte über die Asylgesetzrevision geführt. Trotz Versprechen... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.12.2015
Das folgende Beispiel zeigt auf, wie weit wir es mit dem internationalen Anpassertum geschafft haben. Unter dem... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.12.2015
Nach 35 Jahren Betrieb muss die wichtige Strassenverbindung zwischen dem Tessin und der restlichen Schweiz saniert werden.... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.12.2015
1984 fällte das Bundesgericht einen richtungsweisenden Entscheid: Ehepaare dürfen gegenüber unverheirateten Paaren bei den Steuern nicht länger... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
15.12.2015
Der 9. Dezember 2015 wird in die Geschichte der SVP eingehen. Erstmals seit Bestehen der Eidgenossenschaft stellt... mehr lesen
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeige zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anzubieten zu können und Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Auserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden