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Parteizeitung SVP-Klartext Januar 2016

JA zu mehr Sicherheit!

Die Abstimmung über den Gotthard-Sanierungstunnel bietet die einmalige Chance, im Bereich der Verkehrssicherheit endlich Nägel mit Köpfen zu machen und die Verbindung dauerhaft sicher zu gestalten. Mit dem Bau einer zweiten Röhre und nur einer Fahrspur pro Tunnel wird es in Zukunft im Normalbetrieb den gefährlichen Gegenverkehr nicht mehr geben. Die allermeisten tragischen Todesopfer können mit der geplanten richtungsgetrennten Verkehrsführung verhindert werden.

 
Vorlage schafft keinen Mehrverkehr…

Der seit 35 Jahren in Betrieb stehende Gotthardstrassentunnel muss altershalber saniert werden. Dies soll mit dem Bau einer zweiten Röhre und anschliessender Sanierung des bestehenden Tunnels bewerkstelligt werden. Die Kapazität der Verbindung wird dabei nicht erhöht, da per Gesetz pro Richtung nur eine Fahrspur betrieben werden darf. Der Alpenschutzartikel der Verfassung wird somit richtigerweise auch in Zukunft eingehalten.

…dafür mehr Verkehrssicherheit
Die bestehende Strassen-Verbindung durch den Gotthard ist gefährlich. Durch den Gegenverkehr im Tunnel kommt es immer wieder zu gefährlichen Situationen und allzu häufig zu tragischen Toten und Verletzten. Die traurige Bilanz spricht für sich: 18 Todesopfer seit 2001 wegen Frontal- oder Streifkollisionen im Gegenverkehr. Dieses Risiko wird mit dem Bau einer zweiten Röhre praktisch eliminiert, da der Verkehr künftig pro Tunnel nur einspurig geführt wird. Die Vorlage schafft damit klar mehr Verkehrssicherheit. Die sicherheitstechnisch unhaltbare Situation mit Gegenverkehr wird endlich bereinigt und die Verbindung an die heutige normalen technischen Anforderungen angepasst. Wer sich gegen eine solche Lösung sperrt, handelt nicht nur fahrlässig, sondern geradezu verantwortungslos und nimmt weiterhin vermeidbare Todesopfer in Kauf.

Zweite Röhre schafft einen klaren Mehrwert
Durch den Bau einer zweiten Röhre werden im Gegensatz zu den Verladestationen der Gegner keine wertvollen Lebensräume vernichtet. Ebenso wird es während der Sanierungsdauer zu keinem Umwegverkehr und damit zusätzlichen Lärm- und Abgasbelastungen kommen. Im Weiteren wird mit der zweiten Röhre eine dauerhafte und sichere Verbindung und damit ein Mehrwert für die gesamte Bevölkerung geschaffen und dies erst noch zu einem langfristig günstigeren Preis als die provisorischen Bastelideen der Tunnelgegner.  

JA zum Gotthard-Sanierungstunnel!
Die obigen Ausführungen zeigen es deutlich: Einzig die Variante mit dem Bau einer zweiten Röhre und dem nachfolgenden einspurigen Betrieb pro Tunnel schafft einen wirklichen Mehrwert. Mehr Verkehrssicherheit und damit weniger Todesopfer und Verletzte, mehr Zuverlässigkeit der Nord-Südverbindung und damit eine bessere Anbindung des Tessins bei weniger Umwegverkehr. Zu solch einer nachhaltigen Lösung, bei welcher alle profitieren, kann es nur eine Antwort geben: ein klares JA am 28. Februar 2016!

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