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Wenige profitieren, alle bezahlen

Aus Überzeugung lehne ich als Bauer die Energiestrategie 2050 ab. Einmal mehr versucht der Staat verschiedene Wirtschaftsbereiche mit Geld zu ködern, um seine utopischen Ideen durchzubringen. Dieses Vorgehen ist natürlich nicht verboten. Aber es erklärt, warum sich bei der Energiestrategie 2050 ausser der SVP niemand die Hände am Thema verbrennen will. Denn bei 200 Milliarden, die staatlich umverteilt werden sollen, ist klar, dass es solche gibt, die finanziell profitieren werden. Eines jedoch ist unmissverständlich klar: alle werden mehr bezahlen müssen!

 

 

Massiv teurere Energie
Es ist absehbar, dass die Treibstoffpreise massiv angehoben werden. Mehrabgaben von bis zu 26 Rappen pro Liter sind geplant. Um das gut klingende Megaprojekt zu finanzieren, wird auch der Strompreis ansteigen. Hier sind 3 Rappen Erhöhung vorgesehen. Und erwartungsgemäss soll auch ein Zuschlag auf dem Heizöl Realität werden, dieser soll satte 67 Rappen betragen.

Neuinstallationen von Ölheizungen gibt es immer weniger. Autos werden aufgrund des Technologiefortschrittes immer effizienter. Daher muss wohl davon ausgegangen werden, dass sich entweder der Strompreis massiv verteuert oder aber der Aufschlag auf die Treibstoffe nochmals höher ausfallen wird, als aktuell angenommen. Denn die Kosten für das Megaprojekt von 200 Milliarden Franken bleiben.

Und genau dies finanzieren alle Schweizer: die privaten Haushalte, das Gewerbe, der Tourismus sowie die Bauern. Besonders hart wird es Familien, Randregionen und Berggebiete treffen. Denn genau in abgelegenen Gebieten, welche auf Treibstoffe angewiesen sind, wird der Treibstoffzuschlag besonders ins Budget fallen.

Höhere Produktionskosten
Immer wieder wird kritisiert, dass wir in der Schweiz hohe Produktionskosten haben. Gerade Bauern müssen sich da einiges anhören. Wer nun meint, mit der Energiestrategie würden die Lebensmittelpreise sinken, irrt gewaltig. Das Gegenteil ist der Fall. Jeder Liter Diesel, der zum Beispiel für die Heuernte gebraucht wird, wird teurer. Der Strom für den Heulüfter, den Heukran, die Melkmaschine, die Lüftung etc., alles ist energieabhängig und wird dadurch massiv teurer. Am Ende der Preiskette werden wohl oder übel die Lebensmittelpreise ansteigen. Und wenn die Preise dann gestiegen sind, werden sich alle wieder die Augen reiben. Aber keiner will verantwortlich sein.

Mit den höheren Produktionskosten, aufgrund der teureren Energie, hat auch die übrige Wirtschaft zu kämpfen. Und einmal mehr werden Arbeitsplätze gefährdet sein. Dies gilt es besonders im Sinne der jüngeren Generation unbedingt zu verhindern.  

Wenig Nutzen für die einheimische Wirtschaft
Jedenfalls kommen mit dem Megaprojekt „Energiestrategie 2050“ erhebliche Kosten auf uns alle zu. Es betrifft das Budget jedes einzelnen und ist besonders hart, wenn man realisiert, dass der volkswirtschaftliche Nutzen gar nicht wirklich gegeben ist. Denn betrachtet man – nur als eines der Beispiele – die Produktion der Solarpanels etwas genauer, so ist es doch sehr störend, dass die meisten Panels aus China importiert werden. Die Wertschöpfung findet so leider nicht in der Schweiz statt.

Sagen Sie deshalb Nein zur teuren Energiestrategie 2050 und unterschreiben Sie noch heute das Referendum.

 

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