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Vaterschaftsurlaub: Eigenverantwortung statt Anspruchsmentalität!

Insgesamt verursacht der Vaterschaftsurlaub, den das Bundesparlament beschlossen hat, den Schweizer Unternehmen und Steuerzahlern jährlich über 1,1 Milliarden Franken an direkten und indirekten Kosten. Mit dieser neu- en Sozialabgabe wird der Mittelstand und die junge Generation belastet – die Kinder müssen für den Urlaub ihrer Väter tief in die Tasche greifen.

Manche Eltern und Grosseltern fragen sich angesichts der aktuell hartnäckigen und masslosen Forderung nach einem ausgedehnten Vaterschaftsurlaub, wie sie es geschafft haben, ohne solche Zusatzferien, ohne staatlich finanzierte Kinderkrippen, ohne verbilligte Krankenkassenprämien und andere Vergünstigungen ihre Kinder grosszuziehen. Ziemlich sicher war damals die Bereitschaft grösser, auf individuelle Freiheiten zu verzichen und das Wohlbefinden der Kinder voranzustellen. 

Seither haben sich die Werte massiv verschoben: Von der bewährten Eigenverantwortung zur schier grenzen- losen Anspruchsmentalität. Es geht nicht mehr darum, die Verantwortung für seine Familie zu übernehmen, sondern darum, dem Staat und damit den Steuerzahlenden möglichst viel Geld abzugewinnen und möglichst viel Verantwortung abzugeben. 

Umerziehung und Ideologie
Der Mutterschaftsurlaub dient dazu, Müttern nach Schwangerschaft und Geburt Schutz und Erholung zu bieten. Beim Vaterschaftsurlaub hingegen geht es um den Lebensstil, um Umerziehung und Gleichstellungspolitikkurz darum, eine Ideologie und die Ansprüche gegenüber den Unter- nehmen und der Allgemeinheit durchzusetzen. 

Denn man muss wissen, dieser Vaterschaftsurlaub ist nicht gratis. Jemand muss dafür bezahlen. Der Bund rechnet für einen 2-wöchigen Vaterschaftsurlaub mit direkten Kosten von 224 Millionen Franken sowie mit geschätzten indirekten Kosten von bis zu 1,1 Milliarden Franken – pro Jahr! Uns muss daher zu denken geben, dass inzwischen Forderungen nach vier, acht oder bis zu 52 Wochen Elternurlaub bestehen. Diese Milliardenkosten muss die Allgemeinheit berappen. Vor allem der Mittelstand und die KMU werden von solchen Massnahmen hart getroffen.

Während es sich Grossunternehmen leisten können, Vaterschaftsurlaub von zwei Wochen und mehr anzubieten, ist dies für kleinere Firmen eine Zwängerei. Das Gewerbe wird mit administrativen und personellen Problemen zu kämpfen haben. In der Praxis habe ich lieber die heutige Situation, die auf Eigenverantwortung sowie auf flexiblen und sozialpartnerschaftlichen Lösungen beruht. 

Kein weiterer Sozialausbau
Die Frage ist, können wir uns einen weiteren Sozialausbau leisten, obwohl unsere Sozialwerke schon jetzt überlastet und unterfinanziert sind und sich die Lage durch die Demografie und Zuwanderung weiter verschärfen wird? Ich sage Nein. Es ist verantwortungslos und ungerecht gegenüber der jungen Generation, wenn wir sie mit solch teuren Sozialwerken zusätzlich belasten. Der Staat soll und kann nicht für alle Begehrlichkeiten, Annehmlichkeiten und Ansprüche bezahlen. Für starke Familien und engagierte Väter braucht es nicht den Staat, sondern Ei- geninitiative und Eigenverantwortung! 

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