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Masslose Zuwanderung führt zu Verkehrskollaps

Schon heute platzt unser Strassen- und Schienennetz aus allen Nähten. Gleichzeitig strömen immer mehr Ausländer aus der EU in die Schweiz. Diese wollen mobil sein. Dafür zahlt die Schweiz bereits jetzt einen hohen Preis. Doch wenn die Zuwanderung nicht endlich gebremst wird, gehen nicht nur die Kosten noch mehr bergauf, sondern unsere Lebensqualität bachab.

Wegen der ungebremsten Zuwanderung wächst die Bevölkerung in der Schweiz jährlich. Die stetige Zunahme ist mit hohen Kosten in den Bereichen Verkehr und Infrastruktur verbunden. Ohne die Autonomie der Schweiz, die Zuwanderung von Menschen aus EU/EFTA-Staaten selbst steuern zu können, verzeichnen wir jährlich 590 Millionen Personenkilometer auf der Strasse durch Einwanderer. Die damit verbundenen Kosten und der Aufwand, um die Mobilität der Bürger sicherzustellen, sind enorm hoch – das Verkehrsnetz muss mit Milliardeninvestitionen stetig ausgebaut werden. Schon jetzt stösst man sowohl auf Strasse wie auch auf Schiene an die Grenzen der Leistungsfähigkeit: Lange Staus und Wartezeiten sowie überfüllte Züge sind an der Tagesordnung.

Umwelt retten, ohne Zuwanderung zu stoppen?
Wenn die Zuwanderung nicht endlich gebremst wird, bringt sich die Schweiz selbst unter Druck, eher kurz- statt mittelfristig massive Investitionen zu tätigen, um einem Kollaps des Verkehrsnetzes vorzubeugen.

Was ausserdem gern vergessen wird: Die zusätzlichen Belastungen im Verkehr haben starke CO2-Emissionen zur Folge. Und da widersprechen sich die Gegner der Begrenzungsinitiative selbst: Die Zuwanderung wollen sie nicht stoppen, die Umwelt möchten sie aber retten. Doch das ist unmöglich, wenn man weiterhin grossmehrheitlich EU-Staatsbürger mit niedriger Bildung in die Schweiz lässt und diese sich dann praktisch mit der ersten Lohnüberweisung – falls sie eine Anstellung finden – einen umweltbelastenden Sportwagen leasen. Dies natürlich nicht, weil sie einen solchen Boliden unbedingt brauchen, sondern als reines Statussymbol.

Verkehrschaos wie in den Banlieues
In den Grenzregionen sowie in grösseren Städten der Schweiz ist aufgrund der massiven Zuwanderung eine regelrechte Ghettoisierung zu beobachten. Dazu kommt, dass jeder EU-Ausländer ein Auto besitzt, das er täglich brauchen will. Wegen der horrenden Wohnungspreise in den Städten bilden sich so in den Vororten Banlieue-ähnliche Zustände, die das ihrige zum täglichen Verkehrschaos beitragen. Eine Abnahme der Zuwanderung ist ohne eine autonome Regelung der Schweiz, wie sie vor dem Personenfreizügigkeitsabkommen existierte, nicht absehbar.

Abschliessend gilt es zu sagen, dass sich die Schweiz aus überwiegend infrastrukturellen Problemstellungen keinen massiven und schnellen Personenzuwachs mehr leisten kann. Darum muss die Schweiz selbst bestimmen können, wann Schluss ist – oder sie wird sich anpassen müssen. Und wenn wir uns anpassen müssen, bedeutet dies eine Anpassung gegen unten – und eine Anpassung gegen unten bedeutet einen erheblichen Verlust an Lebensqualität.

über den Autor
Benjamin Giezendanner
SVP Nationalrat (AG)
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