Parteizeitung SVP-Klartext März 2020

Schweizer Schulen werden immer schlechter

Ein Viertel der Schulabgänger versteht nicht einmal die wichtigsten Inhalte eines Textes. Die unkontrollierte Zuwanderung ist wesentlich mitverantwortlich für das sinkende Niveau unserer Volksschule.

Alle drei Jahre werden die internationalen Schulleistungen untersucht. Diese sogenannten Pisa-Studien sind alarmierend: In allen gemessenen Bereichen – Lesen, Mathematik, Naturwissenschaften – geht es abwärts mit der Schweiz. Und zwar anhaltend seit 2009.

Zu den neuesten Pisa-Ergebnisse schreibt der Tages-Anzeiger: «So schlecht schneiden die Schweizer Schüler ab». Blick.ch fasst zusammen: «Schweizer Schüler in allen Fächern schlechter geworden».

In der Lesekompetenz ist die Schweiz sogar deutlich unter die Durchschnittswerte der OECD-Staaten gefallen. Rund ein Viertel der getesteten Schweizer Schüler erfüllen die Mindestkompetenz im Lesen nicht. Das heisst, sie sind nicht fähig, die wichtigsten Inhalte eines Textes zu verstehen. Damit fehlt ihnen das Grundrüstzeug für eine erfolgreiche Berufslehre.

Und was sagt der Schweizerische Lehrerverband LCH zu diesen beschämenden Ergebnissen? In seiner Medienmitteilung schreibt er: «Die Lehrerinnen und Lehrer fühlen sich dem hervorragenden Ergebnis von Pisa 2018 verpflichtet und wollen weiterhin ihr Bestes geben.»

Masse statt Klasse

Man kann nicht von einem «hervorragenden Ergebnis» reden, wenn die teuersten Schulen der Welt inzwischen mittelmässige Schüler produzieren. Die Schweiz gibt – kaufkraftbereinigt – pro Schüler/Student 17 436 Dollar im Jahr aus. Im OECD-Durchschnitt sind es 10 520 Dollar. Finnland und Japan erreichen mit zwei Dritteln der Ausgaben in allen Bereichen markant bessere Resultate als wir.

Die Pisa-Studie zeigt auch schonungslos die Folgen einer verfehlten Immigrationspolitik auf. Die Leseleistung von Schülern mit Migrationshintergrund liegt um 52 Punkte tiefer als jene von Schweizer Schülern. Wobei nicht die Kinder von qualifizierten Fachkräften aus dem Ausland das Problem sind. Sondern eine durch die Personenfreizügigkeit und durch die Asylmigration unkontrolliert gewordene Zuwanderung. Masse statt Klasse. Wer wieder bessere Schweizer Schulen will, stimmt für die Begrenzungsinitiative und damit für eine selbstbestimmte Zuwanderungspolitik im Interesse der Schweiz.

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