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Die masslose Zuwanderung schadet unserer Umwelt

Auch wenn am 27. September die Begrenzungsinitiative angenommen wird, ist es der Schweiz nur mit grossen Anstrengungen möglich, die Klimaziele 2030 und die Ziele der Energiestrategie 2050 des Bundesrates zu erreichen und die Umweltzerstörung zu stoppen.

Mit 25% hat die Schweiz schon heute den höchsten Ausländeranteil in Europa. Seit der Einführung der EU-Personenfreizügigkeit vor 13 Jahren sind insgesamt rund eine Million Menschen eingewandert – zwei Drittel davon allein aus der EU. Dies führt zu folgenden schockierenden Tatsachen:

  • 541’000 zusätzliche Autos verstopfen unsere Strassen.
  • 2 Milliarden zusätzliche Kilowattstunden werden verbraucht.
  • 11,34 Milliarden mehr Strassenkilometer werden gefahren.
  • 57’000 Fussballfelder wurden überbaut.
  • 454’000 neue Wohnungen wurden für die Zuwanderer gebaut.

Es ist höchste Zeit, dass diese masslose Zuwanderung gestoppt wird. Wir sind verpflichtet, unseren Kindern und Grosskindern eine Schweiz zu hinterlassen, in der ein gesundes Leben in einer intakten Natur möglich ist.

Das Beispiel des Stromverbrauchs zeigt die Problematik der Zuwanderung besonders gut. Die Situation verschärft sich noch durch den beschlossenen Ausstieg aus der Kernenergie. Strom-Engpässe wären für die Wirtschaft und für Private ein Horrorszenario. Eine ausgewogene Energiepolitik hat sich an den Grundsätzen der Wirtschaftlichkeit, Unabhängigkeit und Umweltfreundlichkeit zu orientieren. Innovationen sowie nachhaltige Lieferketten sind zu stärken. In der Corona-Krise konnten wir erfahren, dass lokale Produkte und Rohstoffe, die schnell verfügbar sind, unsere Unabhängigkeit und unsere Wirtschaft stärken. Eine lokale Produktion fördert reduziert zudem den CO2-Ausstoss und den gesamten Energieverbrauch.

Grosskonzerne profitieren – die Bevölkerung hat den Schaden

Ausser der SVP wollen alle anderen politischen Parteien die Zusammenhänge zwischen der Bevölkerungsdichte und der Zerstörung der Umwelt und der Mehrbelastung des Klimas nicht wahrhaben. Sie sind tatsächlich der Meinung, dass die im neuen CO2-Gesetz verlangte Reduktion von Treibhausgasen und die Ziele der Energiestrategie 2050 mit Subventionen, Vorschriften und Lenkungsabgaben erreicht und gleichzeitig weitere Millionen von Einwandernden ungebremst zugelassen werden können. Mit dieser Politik werden die Gewinne der Zuwanderung privatisiert und die Schäden sozialisiert. Unsere arbeitende Bevölkerung befindet sich im «Sandwich» zwischen den absahnenden, oft ausländischen Managern der Grosskonzerne und den ausländischen Sozialhilfeempfängern.

Wie absurd diese Politik ist, zeigt das Beispiel der Stadt Bern: Die rot/grün regierte Stadt Bern will die CO2-Emmissionen bis ins Jahr 2030 auf Null reduzieren. Trotzdem will die Stadtregierung die wunderschöne Landparzelle im Viererfeld überbauen und im Bremgartenwald eine sogenannte «Waldstadt» errichten. Damit ist sie bereit «die grüne Lunge von Bern», den Wald als Sauerstoffproduzenten, zu opfern.

Es bleibt zu hoffen, dass unsere Stimmbevölkerung die Widersprüche der Gegner im Zusammenhang mit der Begrenzungsinitiative erkennt und am 27. September JA sagt zur Begrenzungsinitiative.

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SVP Nationalrätin (BE)
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