Mitmachen
Parteizeitung SVP-Klartext Juli 2021

Nein zur sozialistischen 99%-Initiative

Die Jungsozialisten wollen einmal mehr mit einer Initiative unsere Wirtschaft und damit unseren Wohlstand torpedieren. Das Kapital soll zu einem grösseren Prozentsatz als bisher versteuert werden. Die
Folgen wären für die ganze Volkswirtschaft und das Gewerbe verheerend.

Am 26. September stimmen wir über die 99%-Initiative der Linken ab. Sie fordern, dass Kapital zu einem grösseren Prozentsatz als bisher versteuert werden muss. Die Folgen wären für die ganze Wirtschaft und unsere KMU katastrophal. Der steuerliche Raubzug auf das Kapital der Unternehmen führt dazu, dass weniger finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, die die Firmen zum Überleben und Wirtschaften brauchen. Das Unternehmertum würde einmal mehr durch sozialistische Ideologien geschwächt. Gerade nach der Corona-Krise müssen wir doch schauen, dass die Wirtschaft wieder in Schwung kommt. Wir brauchen jetzt unternehmerisches Engagement, um eine grössere Wirtschaftskrise zu verhindern. Deshalb müssen wir diesen linken Fantasien und der Schröpfung unseres Mittelstandes eine Abfuhr erteilen.

Schaden für KMU und Familienbetriebe

Denn insbesondere KMU, das Gewerbe und Familienunternehmen wären massiv von dieser Initiative betroffen. Familienbetriebe, welche eher klein sind (wie der lokale Malerbetrieb, der Sanitär, die Bäckerei oder der Dorfladen) würden durch diese schädlichen Ideen gefährdet. Ihnen bliebe weniger Geld für die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen. Nachfolgelösungen würden zusätzlich behindert, da die mit der Initiative angestrebte Kapitalgewinnsteuer die Übertragung der meist über viele Jahre aufgebauten Firmensubstanz erschwert. Somit trifft diese Mogelpackung auch den Schweizer Mittelstand sowie Personen mit tieferen Einkommen. Jobs werden damit vernichtet, Lehrstellen gestrichen und das Engagement der Unternehmer erstickt.

Die Sozialisten versprechen zwar immer, den Armen zu helfen. Aber mit dieser Initiative passiert genau das Gegenteil. Grosse Unternehmen werden Arbeitsstellen einfach auslagern. Mittlere und kleine Betriebe werden aber weniger investieren können, was ebenfalls eine Schwächung der lokalen Wirtschaft bedeutet. Wer etwas Geld angelegt hat, eine Wohnung oder ein Haus sein Eigen nennt, einen Bauernhof besitzt, ein Unternehmen führt und damit für Innovation und Arbeitsplätze sorgt, ist mitten im Steuer-Sog dieser trügerischen Juso-Initiative. Hauseigentümer und Landwirte sind daher genauso betroffen wie Startups, Gewerbebetriebe und Grossfirmen, also die gesamte Wirtschaft und auch die Arbeitnehmenden. Die Folge sind tiefere Löhnen und mehr Arbeitslose.

Schwächung des Unternehmensstandorts

Insgesamt ist diese Initiative ein Schuss ins eigene Knie: Sie schwächt den Unternehmensstandort Schweiz und damit die Grundlage für unseren Wohlstand. Eine starke und freiheitliche Wirtschaft braucht unternehmerische Freiheit und tiefe Steuern. Mit dieser sozialistischen Steuerzentralisierung und Umverteilung erreicht man genau das Gegenteil. Sagen wir deshalb Nein zur 99%-Initiative der Linken!

Beiträge
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Marco Chiesa
Die jüngsten Abstimmungserfolge zeigen: Die SVP vertritt die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger. Das spornt uns an,... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Guy Parmelin
Für den 1. August wünsche ich uns allen drei Dinge. Erstens: Einen guten Zusammenhalt über alle Altersgruppen... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Andreas Glarner
Es hält sich hartnäckig die Legende, dass sich jedes Mitglied des National- und Ständerats zum Wohle der... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Peter Keller
Der Bundesbrief ist 730 Jahre alt und immer noch topaktuell. Seine Botschaft lautet: Wir wollen selber bestimmen.... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Christoph Blocher
Alt Bundesrat Christoph Blocher erklärt, was die von der SVP gezündeten Mahnfeuer bedeuten. Und welche Strategie die... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Thomas Aeschi
Die SVP hat schon im März 2020 eine klare Strategie zur Bekämpfung der Corona-Pandemie vorgelegt. Hätte der... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Alex Kuprecht
Die AHV muss dringend saniert werden, damit das Sozialwerk auch für künftige Generationen funktioniert. Bundesrat Alain Berset... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Verena Herzog
Die «Ehe für alle» inklusive Samenspende für lesbische Paare ist verfassungsrechtlich höchst umstritten. Klar ist: Sie führt... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
29.07.2021, von Gregor Rutz
Im Juni haben National- und Ständerat ein neues Medienförderungsgesetz verabschiedet. Dieses sieht staatliche Subventionen von jährlich fast... mehr lesen
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel.031 300 58 58 – E-Mail:info@svp.ch – PC:30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden