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Parteizeitung SVP-Klartext Juli 2022

Die AHV für alle sichern

Ohne Korrektur werden bereits 2025 die Einnahmen der AHV die Ausgaben nicht mehr decken. Den kommenden Generationen sind wir es schuldig, eine stabile und sichere AHV zu hinterlassen. Das gleiche Rentenalter für Mann und Frau ist längst überfällig.

Am 25. September stimmen wir über die AHV ab. Denn die AHV braucht eine Renovation. Sie ist schon in die Jahre gekommen und funktioniert nicht mehr richtig: Vieles, was vor Jahrzehnten noch galt, gilt heute leider nicht mehr. Die Renten sind mit dem jetzigen System nicht mehr sicher. Die Ausgaben werden ohne Korrektur schon 2025 nicht mehr durch die laufenden Ausgaben gedeckt sein. Das sogenannte Umlageergebnis wird somit negativ. Die kommenden Generationen können nicht mehr auf eine stabile AHV zählen. Das Fundament ist mehr als brüchig. Deshalb braucht das grösste und wichtigste Sozialwerk der Schweiz ein sicheres Fundament. Wir müssen heute Verantwortung übernehmen, damit auch in Zukunft stabile Renten ausbezahlt werden können. Die Vorlage, über die wir abstimmen, setzt hier an und stellt die Weichen für eine AHV für alle.

Faire Renten für alle Jahrgänge
Es ist ganz einfach: Ein Ja zu einer renovierten AHV bedeutet faire Renten für alle Jahrgänge. Die Reform stärkt die Solidarität zwischen den Generationen sowie zwischen Mann und Frau. Das gleiche Rentenalter für Mann und Frau wird mit Rentenzuschlägen und weiteren Massnahmen für die betroffenen Jahrgänge gestützt. Die Kürzungen bei Frühpensionierungen werden bei den betroffenen Übergangsgenerationen beispielsweise weniger stark ausfallen. Personen mit geringerem Einkommen werden besonders berücksichtigt. Die Solidarität ist gross, und der Ausgleich für die Veränderung ist grosszügig ausgestaltet. Alle tragen einen Teil der Last mit. Als aktive Unternehmerin und Politikerin ist es für mich auch ein Zeichen der Gleichberechtigung, wenn das Rentenalter für alle gleich ist. Ich arbeite gerne und werde so lange Arbeiten wie ich kann und gesund bin. Diesen Trend nimmt die AHV-Renovation auf. Viele Menschen arbeiten heute gerne und freiwillig länger. Das wird in Zukunft noch mehr der Fall sein.

Den Weg freimachen für individuelle Lösungen
Die Modernisierung der AHV sieht aber auch vor, dass ein schrittweiser Übergang in die Pensionierung ermöglicht wird. Diese Flexibilisierung ist ein wichtiger Schritt zu einer zukunftsfähigen AHV. Das schafft individuelle Lösungen für jeden von uns. Wichtig ist aber, dass das System funktioniert. Die laufenden Einnahmen der AHV müssen die laufenden Ausgaben decken. Die aktuelle Vorlage, zu welcher auch eine Mehrwertsteuer-Erhöhung von 0.4 Prozent gehört, schafft es, dass das Umlage-Ergebnis länger positiv bleibt. Das sind wir den kommenden Generationen schuldig. Diese Verantwortung müssen wir jetzt übernehmen. Die AHV braucht ein gutes Fundament, damit sie nicht ins Wanken kommt. Einzig die Linken halten an ihrem Klassenkampf fest. Alle Parteien ausser SP und Grüne sagen Ja zu dieser dringend nötigen AHV-Reform. Diese Stabilisierung der Altersvorsorge ist längst überfällig. Deshalb braucht es am 25. September ein Ja zu sicheren Renten und zur AHV-Renovation.

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