Linke und Heimatmüde zerstören unsere Heimat

Manuel Strupler
Manuel Strupler
Nationalrat Weinfelden (TG)

Geschätzte Delegierte,
oder besser:
liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Es geht um die Verteidigung unserer Schweiz. Es geht um unsere Freiheit und unsere Selbstbestimmung!

Rund ein Jahr vor den Wahlen stehe ich hier nicht einfach als Wahlkampfleiter, sondern als stolzer Schweizer und als verantwortungsvoller Vater, der seinen Kindern eine Zukunft in einer freien, sicheren und erfolgreichen Schweiz ermöglichen möchte.

Deshalb müssen wir gemeinsam anpacken und kämpfen, damit wir die nächsten Wahlen zu gewinnen. Die Schweiz braucht unbedingt mehr SVP!

Geschätzte SVP-Familie, in keinem anderen Land verfügen die Bürger und Bürgerinnen über so viel Freiheit, Selbstbestimmung und Wohlstand wie hier in der Schweiz. In keinem anderen Land haben Bürger so viel zu sagen und können auf allen Stufen mitbestimmen. Diese einmalige Demokratie ist in Gefahr!

Linke und Heimatmüde treten unsere erfolgreiche Werte mit den Füssen. Sie wollen unsere Freiheit und Selbstbestimmung dem Diktat von Brüssel unterwerfen.

Unser Erfolg kommt nicht von der linken Umverteilung. Wohlstand und Erfolg kommt von Fleiss, Leistung und Eigenverantwortung! Genau das Gegenteil passiert aber momentan in Bern: Nämlich mehr Umverteilung, höhere Steuern und Abgaben und immer mehr Staatswachstum.

Schauen Sie, wie jetzt die 13. AHV-Rente bezahlt werden soll. Man macht es sich einfach und erhöht die Mehrwertsteuer, statt beim explodierenden Staatshaushalt etwas einzusparen. Wir sind mittlerweile bei über 90 Milliarden Staatsausgaben. Nein! Da machen wir nicht mit! Stoppen wir mit einem klaren Nein diesen weiteren Griff in die Tasche der Bürgerinnen und Bürger!

Unter dem Motto «zeig mir, mit wem du Feste feierst, und ich sage dir, wer du bist» feiern die Linken und Heimatmüden gemeinsam ihre  Abstimmungserfolge gegen die 10-Millionen-Schweiz und die Preisgabe der Neutralität. Die Gewerkschaften feiern einträchtig mit den Wirtschaftsverbänden. Die Sozialisten mit den Freisinnigen. Garniert von ein paar Grünen und Mitte-Politikern.

Wenn ich das Bild im Hintergrund sehe, dann freut sich die Economiesuisse-Direktorin am meisten. Und FDP-Präsidentin Susanne Vincenz-Stauffacher fühlt sich in dieser Gesellschaft sichtlich wohl. Das einzig Schöne an diesem Gruselkabinett sind die Schweizer Fahnen. Aber die Fahnen konnten sich nicht wehren gegen diesen Auftritt…

Mit den gleichen «Freunden» hat Vincenz-Stauffacher auch den Angriff auf das traditionelle Familienmodel gefeiert bei der Individualbesteuerung. Dabei sind es genau die Familien, die unser Land tragen. Das Fundament muss unten stimmen, meine Damen und Herren. So funktioniert der Föderalismus: von unten nach oben. Familie, Vereine, Gemeinde, Kanton und Bund.

Aber die vereinigten Linken wollen uns immer mehr bevormunden: Was wir essen dürfen, ob wir ein Auto haben dürfen, wie wir unsere Kinder zu erziehen haben. In den Lehrplänen geht es nicht mehr um Bildung und Lerninhalte. Sondern um gesellschaftspolitische Einflussnahme und die Zerstörung unserer Schweizer Werte.

Gleiche Chancen für alle wird ideologisch umfunktioniert: dass alle gleich gemacht werden sollen. Gleich schlecht.

Das kommt mir vor, wie wenn ich beim Schwingen im Kampf gegen einen Schwächeren die Hand hinter den Rücken gebunden bekomme. Wir passen uns den Schwächeren an, statt zu zeigen, was es braucht, um stärker zu werden. Um besser zu werden, brauchen wir aber wieder eine Leistungskultur, auch an den Schulen!

Und dass Sie mich richtig verstehen: Leistung heisst nicht, noch mehr nutzlose Uni-Abgänger zu produzieren, die am Schluss auf einer Verwaltung oder in der Sozialindustrie landen. Wir brauchen motivierte Landschaftsgärtner, Polizistinnen, Architekten, Lehrerinnen, Gastromitarbeiter, Ingenieure und so weiter.

Was wir aber nicht brauchen, sind Schulklassen, in der die Deutsch sprechenden Kinder in der Minderheit sind. Das hilft sicher keinem der Kinder. Linke schauen da aber lieber weg und pflegen weiter ihre Willkommenskultur! Warum? Weil sie in dieser Betreuungs- und Sozialindustrie ihr Geld verdienen, und es sich leisten können, an Orten zu wohnen, wo die Probleme nicht so gross sind. Wenn wir auf die Proteste und Randale in Frankreich schauen, sehen wir, wohin diese falsche Politik führt.

Als Unternehmer und Landwirt spüre ich die Last der wachsenden Bürokratie und der staatlichen Bevormundung. Mit immer neuen Verboten, Gesetzen und Vorgaben zerstört die linke Staatselite nicht nur den Schweizer Werkplatz, sie sorgen auch dafür, dass alles immer teurer wird. Würde ich alles genau so umsetzen, wie es die Technokraten in ihren Büros ausdenken, wäre es fast nicht mehr möglich, als KMU vernünftig Arbeiten auszuführen und Lehrlinge auszubilden. Dass die Wirtschaftseliten den Linken noch helfen, uns an die EU-Bürokratie zu ketten, zeigt ihr falsches Spiel und kann nur mit einer klaren Abwahl dieser Vertreter quittiert werden.

Liebe Delegierte, was im Asylbereich und der Migrationspolitik alles falsch läuft, muss ich nicht ausführen. Mir macht die Entwicklung als Familienvater grosse Sorgen. 80 Prozent der Asyl-Migranten aus dem Maghreb sind straffällig. Statt härter durchzugreifen, fordern die Linken mehr Integrationsleistung von uns! Wir sollen zahlen und uns bemühen für diese Taugenichtse!

Bald sind wieder Weihnachtsmärkte. Bei jedem Betonklotz, jeder Lastwagensperre sieht man das Scheitern unserer Politik. Statt die Probleme des politischen Islamismus beim Namen zu nennen, schützen wir uns mit Betonklötzen, passen uns an und verbannen sogar Weihnachtslieder aus den Schulzimmern. So weit haben wir es mit unserer schönen Schweiz gebracht. Alles natürlich im Interesse der linksradikalen Gaza-Demonstranten und den kleinen Molinas, die sogar den Lobgesang auf unseren Herrn aus der Nationalhymne verbannen wollen!

Geschätzte Delegierte, wir sind jetzt ein Jahr vor den Wahlen. Und ich sage euch: Es sind nicht einfach Wahlen. Es geht um unsere Heimat!

«Bewahren, was wir lieben», ist nicht nur ein Spruch, sondern die DNA eines jeden SVP-Mitglieds! Wir lieben unsere Familie, wir lieben unser Land. Wir lieben unsere Freiheit, Sicherheit, Unabhängigkeit und unsere Werte!

Aber nur lieben genügt nicht.

Wir müssen auch kämpfen, kämpfen, kämpfen. Gegen die Zerstörung unserer Schweiz durch Linke und Heimatmüde! Gemeinsam schaffen wir das.

Mehr Selbstverantwortung statt Bevormundung. Mehr Freiheit statt Sozialismus. Mehr Unabhängigkeit statt EU-Bürokratie. Mehr Familie statt mehr Staat. Mehr Patriotismus statt Islamismus. Mehr Rösti statt mehr Jans.

Wir brauchen mehr Schweiz! Darum braucht es mehr SVP!

Ich danke für Eure Unterstützung!

Manuel Strupler
Manuel Strupler
Nationalrat Weinfelden (TG)
 
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