Die Schweizer Bevölkerung hat die Nase voll von der masslosen Zuwanderung – deshalb braucht es am 14. Juni ein JA zur Nachhaltigkeits-Initiative!

«Wo leben wir eigentlich?» Diese Frage höre ich überall. In der Mittagspause in unserem Betrieb genauso wie in Gesprächen im ganzen Land. Und es sind nicht einfach nur SVPler, die das sagen. Es sind Unternehmer und Gewerbler, Senioren und Jugendliche, Familien, Männer und Frauen aus allen Schichten. Viele Menschen fühlen sich in unserem Land nicht mehr wohl, nicht mehr sicher. Sie haben genug von importierter Kriminalität, von Einbrechern, Drogendealern und von Asylschmarotzern, die aggressiv auftreten und unsere Regeln missachten. Viele sagen auch ganz offen: Wir fühlen uns im eigenen Land zunehmend fremd. Und sie fragen zu Recht: «Wann sagen wir endlich Stopp zu dieser unkontrollierten Zuwanderung?»

Sandra Sollberger
Sandra Sollberger
Nationalrätin Liestal (BL)

Ja, wo leben wir eigentlich? Die Vorfälle der letzten Zeit sind erschütternd: In Olten wurde ein Mann von einem Bulgaren vor einen einfahrenden Zug gestossen, in Zürich stiess ein Eritreer eine Frau auf die Geleise. Inzwischen sieht sich die Polizei sogar veranlasst, die Bevölkerung öffentlich vor solchen Taten zu warnen. Doch es geht nicht nur um diese besonders drastischen Fälle. Es geht um eine allgemeine Zunahme von Kriminalität und Gewalt, die häufig von jungen Männern mit Migrationshintergrund aus bestimmten Kulturkreisen ausgeht. Es geht ebenso um eine wachsende Respektlosigkeit gegenüber unserem Staat, unseren Gesetzen, unserer direkten Demokratie, unserer Kultur und unseren Werten. Das nehme ich persönlich wahr – und viele Menschen im Land nehmen es genauso wahr.

Ich wurde bereits mehrfach darauf angesprochen, wie absurd es eigentlich ist, dass man in der Schweiz heute mit grossen und kostspieligen Plakaten vor Diebstahl warnen muss. Das ist nicht normal. Natürlich war früher nicht alles besser – aber solche Warnkampagnen waren kaum notwendig. Heute sind sie es. Diese Entwicklung ist das Resultat der verantwortungslosen, weil masslosen, Zuwanderungspolitik der letzten 25 Jahre. Die Statistiken sprechen eine klare Sprache: Die Ausländerkriminalität hat massiv zugenommen. Besonders auffällig ist dabei die Übervertretung von Tätern aus bestimmten Herkunftsnationen, namentlich aus nordafrikanischen Staaten sowie aus weiteren muslimisch geprägten Ländern wie Somalia.

Und wie reagieren die anderen Parteien? Sie fördern die Zuwanderung weiter und blenden die negativen Folgen weitgehend aus. Gleichzeitig zeigt sich, dass unser System anfällig ist für Missbrauch – insbesondere im Bereich der Sozialleistungen. Wenn Regeln nicht konsequent durchgesetzt werden, leidet das Vertrauen in den Rechtsstaat. Genau hier braucht es eine klare Kurskorrektur.

Die Schweizer Bevölkerung hat genug vom Schönreden der Zuwanderungsprobleme. Die Sorgen der Menschen sind real – und wir nehmen sie ernst. Mit unserer Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» legen wir eine klare Antwort vor: Die Schweiz muss die Kontrolle über die Zuwanderung zurückgewinnen und wieder selber bestimmen, wer in unser Land kommt. Dazu gehört auch, den Familiennachzug insbesondere im Asylbereich gezielt einzuschränken. So übernehmen wir Verantwortung – für die Sicherheit unseres Landes und für die Zukunft unserer Bevölkerung.

Es geht nicht nur um Sicherheit und Kriminalität. Die masslose Zuwanderung belastet unseren Alltag ganz direkt – jeden Tag, überall im Land. Auf dem Arbeitsweg, beim Einkaufen, beim Familienausflug: Unsere Strassen sind verstopft, unsere Züge überfüllt. Gerade wir Gewerbler wissen, was das bedeutet. Wir stehen im Stau, anstatt beim Kunden zu arbeiten. 2024 wurde auf den Schweizer Nationalstrassen mit rund 55’569 Staustunden ein neuer Rekord erreicht. Das kostet die Schweiz Jahr für Jahr Milliarden. Und auch für Pendler wird der Alltag zur Zumutung: Entweder man steht in überfüllten Zügen, oder man bezahlt für ein 1.-Klasse-Billett, was sich viele gar nicht leisten können.

Hinzu kommt: Unsere Natur wird zunehmend zubetoniert. Viele Menschen können in ihrer eigenen Gemeinde beobachten, wie grüne Wiesen verschwinden und durch Überbauungen ersetzt werden, um Wohnraum und Infrastruktur für die stetig wachsende Bevölkerung zu schaffen. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Jahr für Jahr gehen täglich rund acht Fussballfelder Grünfläche verloren. Zwischen 2009 und 2018 ist die Siedlungsfläche um rund 180 Quadratkilometer gewachsen – mehr als die doppelte Fläche des Zürichsees. Diese Entwicklung geht zulasten unserer Lebensqualität und gefährdet langfristig auch unsere Ernährungssicherheit.

Die Liste der negativen Folgen der masslosen Zuwanderung liesse sich noch lange fortsetzen. Für mich ist klar: So kann es nicht weitergehen. Die Schweiz muss die Kontrolle über die Zuwanderung endlich wieder zurückgewinnen und eigenständig steuern, wer in unser Land kommt. Genau dazu verpflichtet die Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» die Politik. Deshalb braucht es am 14. Juni ein klares JA zu dieser Volksinitiative.

Sandra Sollberger
Sandra Sollberger
Nationalrätin Liestal (BL)
 
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