Schluss mit der Bevölkerungs-Explosion – JA zu einem massvollen Wachstum!

Yvan Pahud
Yvan Pahud
Nationalrat L'Auberson (VD)

Sehr geehrte Damen und Herren

Wollen wir Jahr für Jahr weiterhin 100’000 neue Einwohner in der Schweiz aufnehmen?

Das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Genf, die alle zwei Jahre in die Schweiz einwandert. Das sind 25 % mehr als im gesamten Kanton Jura, wo jährlich 75’000 Einwohner zuzuwandern.

Ja, das ist die Realität: Jedes Jahr eine neue Stadt und einen neuen Kanton bauen und zubetonieren, um die neuen Einwohner unterzubringen!

Der Bundesrat hat zusammen mit der Linken, der FDP und der Mitte das Schweizer Volk bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit eindeutig belogen.

Bei der Abstimmung über die Personenfreizügigkeit im Jahr 2000 hat uns der Bundesrat maximal zwischen 8’000 und 10’000 Zuwanderer pro Jahr versprochen. Heute sind es 100’000, mit einem Spitzenwert von sogar 147’000 Personen im Jahr 2023. Das sind 10-mal mehr Zuwanderer als vom Bundesrat versprochen – das Volk wurde eindeutig getäuscht.

Und die Folgen dieses massiven Bevölkerungswachstums?

Überfüllte Züge. Überlastete Strassen und endlose Staus. Überlastete Spitäler mit stundenlangen Wartezeiten auf eine Behandlung. Neue Klassenzimmer, die gebaut werden müssen. Kurz: Extreme Kosten für die Allgemeinheit.

Und als Krönung des Ganzen ein unerträglicher Druck auf die Mieten. Denn ja, schon heute haben Mittelstand und Familien Mühe, bezahlbaren Wohnraum zu finden.

Und diese Knappheit lässt die Immobilienpreise in die Höhe schnellen und untergräbt die Kaufkraft derjenigen, die hart arbeiten und früh aufstehen, um ein würdiges Leben zu führen.

Die Linke spricht von Spekulation und greift die Vermieter an, statt das eigentliche Problem anzugehen, nämlich die Wohnungsknappheit aufgrund des massiven Bevölkerungswachstums.

Meine Damen und Herren, das ist die Realität eines überbevölkerten Landes! Das sind die konkreten Auswirkungen einer unkontrollierten Einwanderung. Und es sind die Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, die jeden Tag in ihrem Alltag den Preis dafür zahlen.

Im Jahr 1980, das übrigens ein sehr gutes Jahr war, da ich damals das Licht der Welt erblickte, waren wir 6,3 Millionen.

Heute haben wir die 9-Millionen-Marke überschritten. Und wenn wir so weitermachen, werden es in wenigen Jahren 10, 11 oder 12 Millionen sein. Das ist ein beispielloser Bevölkerungsanstieg, und wir müssen dem Problem ins Auge sehen: Er ist auf eine massive und unkontrollierte Einwanderung zurückzuführen.

Wir können nicht endlos weiterbauen und unsere landwirtschaftlichen Flächen zubetonieren, um immer mehr Menschen aufzunehmen! Bei diesem Tempo opfern wir das, was die Stärke und Schönheit unseres Landes ausmacht: die Landschaften, die hohe Lebensqualität, den sozialen Zusammenhalt und die Sicherheit.

Qualität statt Quantität!

Die Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!» bedeutet keine Abschottung, sondern sie ist eine Frage des gesunden Menschenverstands und der Verantwortung. Sie setzt sich für echte Nachhaltigkeit ein – eine Nachhaltigkeit, die unseren Boden, unsere Umwelt und unsere Unabhängigkeit schützt und künftigen Generationen eine lebenswerte Zukunft sichert.

Diese Initiative zu unterstützen, bedeutet daher, gesunden Menschenverstand, Mut und Loyalität gegenüber unserem Land und seiner Bevölkerung zu beweisen.

Die SVP sagt JA zu dieser Initiative, denn die SVP liebt die Schweiz.

Kämpfen wir für diese Initiative: für eine nachhaltige, lebenswerte Schweiz, die es wert ist, an die nächsten Generationen weitergegeben zu werden.

Damit die Schweiz die Schweiz bleibt.

Es lebe die SVP und es lebe die Schweiz!

Yvan Pahud
Yvan Pahud
Nationalrat L'Auberson (VD)
 
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