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Freiheit und Unabhängigkeit sind keine Selbstläufer – bleiben wir also wachsam!

Sehr geehrter Herr Alt Bundesrat
Geschätzte National- und Ständeräte
Geschätzte Regierungsräte
Liebe SVP-Familie

Es freut mich sehr, Sie hier in Morschach begrüssen zu dürfen. Der Ort könnte nicht besser gewählt sein. Wir sind hier hoch über dem Vierwaldstättersee, vis-à-vis vom Rütli. Wir treffen uns hier also in der Wiege der Eidgenossenschaft. Am Ursprung einer grossartigen Tradition von Freiheit und Unabhängigkeit.

Wir entfachen heute in allen 26 Kantonen der Schweiz Höhenfeuer. Es sind weit herum sichtbare Zeichen jener Freiheit und Unabhängigkeit, die unser Land ausmachen – und ohne die es nicht mehr existieren würde. Wir feiern damit das Ende des Institutionellen Abkommens mit der EU. Ein Abkommen, das uns fremdem Recht und fremden Richtern unterworfen hätte. Dass es nicht so gekommen ist, ist der Verdienst der SVP und – allen voran – von alt Bundesrat Christoph Blocher. Wir danken ihm für seinen jahrelangen, unermüdlichen Einsatz für unsere Freiheit und Unabhängigkeit.

Aber Höhenfeuer sind auch Warnsignale! Wir dürfen jetzt nicht träge werden und uns nicht in falscher Sicherheit wiegen. Die Europhilen aller Parteien – ausser der SVP natürlich – schmieden heimlich schon neue Pläne. Sie wollen unser freies Land an die Brüsseler Funktionärsdiktatur ausliefern. Bleiben wir also wachsam! Freiheit und Unabhängigkeit sind keine Selbstläufer. Wir müssen immer von Neuem für sie kämpfen!

Aber ich will in dieser wunderschönen Umgebung keine Blut-Schweiss-und-Tränen-Rede halten. Die harte Arbeit unserer Partei zahlt sich aus. Nach dem Erfolg beim Verhüllungsverbot sind uns die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger auch am 13. Juni gefolgt. Wir haben als einzige Partei Nein zum CO2-Gesetz gesagt – und haben damit den Nerv der Bevölkerung getroffen. Die Mehrheit der FDP- und Mitte-Wähler stand auf unserer Seite, gegen ihre abgehobenen Partei-Eliten. Und was mich besonders freut: Bei den Jungen, den 18- bis 34-Jährigen, war die Zustimmung zu unserer Position am grössten!

Die Abfuhr für die extremen Agrar-Initiativen und das Ja zum PMT-Gesetz komplettieren unseren Abstimmungserfolg. Der 13. Juni hat eines klar gemacht: Die Bevölkerung will keine Luxus-Linken und Bevormunder-Grünen. Sie will keine Politiker, die uns vorschreiben, wie wir zu leben und zu denken haben.

Das passt nicht zu unserem freien und unabhängigen Land. Es passt nicht hierher in diese vom Freiheitmythos beseelte Gegend. Und es passt nicht zu mündigen und eigenverantwortlichen Bürgerinnen und Bürgern.

Liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, liebe SVPler, liebe Freunde, liebe Eidgenossen – tragen wir gemeinsam das Feuer der Freiheit weiter! Das schulden wir unserer Vergangenheit. Und unserer Zukunft.

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SVP Präsident SVP Schweiz (TI)
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