Medienmitteilung

Wort halten! Nach dem Nein zur Nachhaltigkeits-Initiative müssen FDP und Mitte liefern

FDP und Mitte haben die Nachhaltigkeits-Initiative mit allen Mitteln bekämpft. Gleichzeitig haben sie stets beteuert, die Sorgen der Bevölkerung ernst zu nehmen. Die SVP-Fraktion nimmt die beiden Parteien beim Wort: Sie hat in der Sommersession ihre Asylvorstösse nochmals eingereicht, die von FDP und Mitte bisher abgelehnt wurden.

Im Abstimmungskampf und am Abstimmungssonntag haben die Gegner der Nachhaltigkeits-Initiative versprochen, dass sie die Sorgen der Schweizer Stimmbevölkerung ernst nehmen und bei der Zuwanderung, insbesondere im Asylbereich, Hand bieten für Lösungen.

FDP-Ständerat Damian Müller forderte sogleich medienwirksam eine «Revolution» im Asylbereich: Wie in Dänemark, so solle auch die Schweizer Asylpolitik konsequent auf temporären Schutz ausgelegt werden.

Richtig so: Die SVP-Fraktion hat bereits vor zwei Jahren einen entsprechenden Vorstoss (Motion 24.4588) eingereicht: «Von Schweden und Dänemark lernen, Asyl nicht mehr unbefristet gewähren. Zurück zum Kerngehalt des Asylrechts». Konkret soll Asyl nur noch befristet für zwei Jahre gewährt werden – und kann nach einer Überprüfung um jeweils zwei Jahre verlängert werden. In der Herbstsession des letzten Jahres lehnten FDP und Mitte dieses Vorgehen geschlossen ab.

Zweiter Anlauf für Asyl-Lösungen
Die SVP nimmt erfreut zur Kenntnis, dass FDP und Mitte unter dem Druck der Nachhaltigkeits-Initiative die Probleme nun endlich angehen wollen. Damit FDP und Mitte den Tatbeweis erbringen können, hat die SVP-Fraktion in der Sommersession folgende, von beiden Parteien in dieser Legislatur abgelehnte Vorstösse erneut eingereicht:

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Titel Motion
26.3946 24.4588 Von Schweden und Dänemark lernen, Asyl nicht mehr unbefristet gewähren. Zurück zum Kerngehalt des Asylrechts
26.3811 24.4320 Von Dänemark und Schweden lernen. Familiennachzug auf die Interessen der Schweiz ausrichten
26.3840 24.453 Migration. Einführung des Schweden-Modells
26.3781 24.3431 Nichteintreten auf Asylgesuche von straffälligen Asylsuchenden
26.3782 24.3429 Geschlossene Asylzentren für straffällige Asylsuchende
26.3931 24.3057 Kein Familiennachzug für vorläufig Aufgenommene
26.3982 23.4401 Kein Asyl für Staatsbürger aus Europaratsstaaten
26.3668 23.4241 Korrektur der Praxisänderung in Bezug auf Asylgesuche von Afghaninnen
26.3712 24.3642 Strengere Überprüfung des Alters von Asylsuchenden, die angeben, minderjährig zu sein
26.3824 25.4619 Opfer besser schützen. Obligatorische Landesverweisung bei allen Offizialdelikten im häuslichen Bereich
26.3874 25.422 Eingeschränkte medizinische Leistungen für Aslybewerber und Illegale
26.4022 25.3602 Aufhebung des Schutzstatus S für Personen aus der Ukraine
26.3835 25.3601 Resettlement aussetzen, bis das Asylsystem stabilisiert ist
26.3710 23.3661 Abschaffung der humanitären Visa

Die Abstimmung zur Nachhaltigkeits-Initiative hat gezeigt: Fast die Hälfte der Schweizerinnen und Schweizer hat genug von der ungebremsten Zuwanderung und der kriminellen Asyl-Migration.

Taten statt Worte
Jetzt braucht es eine bürgerliche Kurskorrektur – namentlich beim Asyl-Chaos, das Justizminister Beat Jans verantwortet.
Von FDP und Mitte erwartet die SVP, dass sie jetzt Wort halten und die Asyl-Lösungen der SVP im Parlament unterstützen, damit SP-Bundesrat Jans gezwungen wird, endlich seine Arbeit zu machen.

 
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