Frauenmorde und Beziehungsdelikte: Was die Feministinnen explizit ausblenden

2014 zählte die Schweiz bereits 15’650 Straftaten im häuslichen Bereich, letztes Jahr 22’066. Das ist Steigerung von 41 Prozent. Seit Januar 2026 wurden 17 Frauen getötet. Die Täter sind mehrheitlich Ausländer aus frauenverachtenden Kulturen. Doch statt endlich die Opfer zu schützen, betreiben insbesondere SP und Grüne Täterschutz.

Barbara Steinemann
Barbara Steinemann
Nationalrätin Watt-Regensdorf (ZH)

Es fehle am politischen Willen, etwas gegen die Gewalt gegen Frauen zu tun, diktierte letztes Wochenende Chef-Feministin und SP-Nationalrätin Tamara Funiciello dem Sonntags-Boulevard.

Seit Beginn des laufenden Jahres haben in der Schweiz 17 Frauen ihr Leben aufgrund einer Gewalttat verloren. Bei fünf war der (mutmassliche) Täter Schweizer, in drei Fällen haben die Behörden die Nationalität verschwiegen.

Bei Gewalttaten gegen Frauen, sind ausländische Täter markant überrepräsentiert. Das wahre Ausmass wird noch durch die exzessive Vergabe von Schweizer Pässen verschleiert, denn seit 2000 hat die Schweiz eine Million Personen eingebürgert; jeder neunte Einwohner hat allein in diesem Jahrtausend den Schweizer Pass erhalten.

In der Tat fehlt es beim Schutz vor Gewalt am politischen Willen: Im März 2026 lehnte der Nationalrat eine Motion der SVP mit dem Titel «Obligatorische Landesverweisung bei allen Offizialdelikten im häuslichen Bereich» ab – wobei Mitte und SP einstimmig ablehnten. Auch der Motion «Kein Aufenthaltsrecht bei sexuellen Übergriffen und Gewalt an Frauen und Kindern» stimmten nur die SVP und die Mitte zu. Offensichtlich ist es der Mitte-links-Mehrheit im Parlament nicht Ernst mit dem Schutz vor häuslicher Gewalt.

Mit ihrer Heuchelei lenkt Funiciello davon ab, dass es just die Linken waren, die sich im Rahmen des revidierten Sexualstrafrechts für Vergewaltiger und andere Gewalttäter einsetzten und vehement gegen härtere Strafen kämpften. Hätten sich Funiciello und Co. durchgesetzt, müssten Gerichte bei einer qualifizierten Vergewaltigung nach wie vor eine bedingte Gefängnisstrafe aussprechen.

Offensichtlich ist linksgrün der Täterschutz wichtiger als der Schutz der Frauen vor Gewalt: Mehr als 50% der verurteilten ausländischen Vergewaltiger dürfen in der Schweiz bleiben – obschon gemäss Statistik bis zu 15 % der Täter innerhalb von 7 bis 10 Jahren erneut eine Frau vergewaltigen werden. Bei Mord ist die Ausweisungsquote mit 38% sogar noch tiefer.

Barbara Steinemann
Barbara Steinemann
Nationalrätin Watt-Regensdorf (ZH)
 
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