NEIN zur komplizierten, teuren und ungerechten Individualbesteuerung – Stimmen jetzt auch Sie ab!

Am 8. März können wir die völlig verfehlte Individualbesteuerung an der Urne verhindern. Es wird knapp. Jede Stimme zählt!

Diana Gutjahr
Diana Gutjahr
Nationalrätin Amriswil (TG)

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Die Individualbesteuerung schafft nur neue Ungerechtigkeiten – und ein milliardenteures Bürokratiemonster. Familien müssten bis zu 10-mal mehr Steuern bezahlen. Das Spektrum der Verlierer ist aber noch viel grösser. Bestraft werden nicht nur Familien und Verheiratete, sondern auch unverheiratete Paare (Konkubinat) und Alleinerziehende.

Plötzlich 2000 Franken Bundessteuer
Besonders ungerecht und absurd ist: Mit dem neuen Gesetz will der Staat die Paare zu einer bestimmen Aufteilung der Erwerbsarbeit zwingen. Mit massiv ungleichen Steuern – bei gleich hohem Haushaltseinkommen!

Der Vergleich zwischen einem Paar, bei dem nur einer arbeitet und einem solchen, bei dem beide die Arbeit hälftig aufteilen, ist enorm. Das erste Paar müsste bei einem steuerbaren Gesamteinkommen von 90 000 Franken 1’967 direkte Bundessteuer bezahlen. Bei einer 50-zu-50-Aufteilung wären es nur 397 Franken. Der Unterschied beträgt also einen Faktor fünf!

Faktor 45!
Noch ein Beispiel: Mit der Individualbesteuerung zahlt ein Ehe- oder Konkubinatspaar mit einem Kind und einem steuerbaren Gesamteinkommen von 120 00 Franken bei einer 100-zu-null-Aufteilung 2’710 Franken direkte Bundessteuer. Das ist 45-mal so viel wie bei einer 50-zu-50-Konstellation (60 Franken).

1600 neue Steuervögte
Hinzu kommt: Bei einer Annahme der Vorlage müssten jedes Jahr 1,7 Millionen Steuerklärungen zusätzlich ausgefüllt werden. Die Aufteilung des Vermögens zwischen den Partnern wäre unglaublich kompliziert. Ohne teure Spezialisten wäre das kaum zu bewältigen.

Auch die Kantone warnen vor einem gigantischen bürokratischen Mehraufwand. Sie müssten 1600 neue Steuervögte anstellen.

Jetzt sofort abstimmen
Dies alles zeigt: Die Individualbesteuerung ist eine Katastrophe. Sie muss am 8. März aber auch deshalb verhindert werden, damit bessere Lösungen verwirklicht werden können. Mit der Initiative «Ja zu fairen Bundessteuern auch für Ehepaare», über die ebenfalls demnächst abgestimmt wird, kann dieses Ziel ohne negative Folgen erreicht werden.

Darum braucht es am 8. März ein klares NEIN zur komplizierten, teuren und ungerechten Individualbesteuerung. Es wird knapp. Jede Stimme zählt. Stimmen darum auch Sie noch heute brieflich ab – oder gehen Sie am Abstimmungswochenende persönlich abstimmen. Vielen Dank!

Diana Gutjahr
Diana Gutjahr
Nationalrätin Amriswil (TG)
 
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