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Bundesrat Rösti erzählt das Gegenteil von Nationalrat Rösti

Der neue UVEK-Vorsteher muss die Haltung des Bundesrats vertreten. Trotzdem sollte auch ein Bundesrat Rösti auf alle Fakten und Folgen des neuen Stromfresser-Gesetzes hinweisen: Es verschärft die Versorgungskrise und führt zu massiv höheren Strom- und Energiepreisen für alle.

Wir erinnern daran: Nationalrat Albert Rösti beantragte in der SVP-Fraktion, das Referendum gegen das gefährliche Stromfresser-Gesetz zu ergreifen. Sein Hauptargument: Das Stromfresser-Gesetz wird die Energiekrise massiv verschärfen und die Strompreise weiter explodieren lassen.

Es ist klar: Als neuer UVEK-Vorsteher muss Albert Rösti das links-grüne Stromfresser-Gesetz seiner Vorgängerin vertreten. Das heisst aber nicht, dass nicht auch ein Bundesrat Rösti auf alle Fakten und Folgen des neuen Gesetzes hinweisen sollte. Gerade an einer offiziellen Medienkonferenz.

Auch ein Bundesrat Albert Rösti sollte darauf hinweisen, was das «Netto Null»-Ziel im Gesetz konkret bedeutet:

  • Der Verbrauch von Benzin, Diesel, Öl und Gas soll in nur 8 Jahren halbiert werden. Das ist nur mit Verboten zu erreichen. Wir werden gezwungen, zugelassene Autos zu verschrotten, funktionierende Heizungen rauszureissen und Häuser und Wohnungen zu sanieren.
  • Eine Zwangssanierung kostet durchschnittlich 250’000 Franken pro Gebäude. Die Folge: Die Mieten würden massiv steigen. Für viele Wohneigentümer wären die Zwangssanierungen gar nicht finanzierbar.
  • Autofahren und Heizen wären faktisch nur noch elektrisch möglich! Dabei haben wir jetzt schon in ganz Europa zu wenig und zu teuren Strom. Mit dem neuen Gesetz brauchen wir noch viel mehr Strom, den wir gar nicht haben! Die Folge: Die Energie-Krise würde massiv verschärft.
  • «Netto Null» heisst eben auch: Zusätzlich 5000 Windräder und rund 70 Millionen Quadratmeter Solarpanels. Das führt zu einer beispiellosen Verschandelung der Schweizer Landschaft. Trotzdem hätten wir in den Wintermonaten viel zu wenig Strom, weil die Solaranlagen in den nebligen und dunklen Wintermonaten zu wenig Strom produzieren.

Unabhängig davon, ob man für oder gegen das Stromfresser-Gesetz ist: Die Schweizer Bevölkerung hat ein demokratisches Recht, über alle Fakten und Folgen informiert zu werden.

 
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