Mitmachen
Medienmitteilung

Islam-Zentrum: Sorgen der Bürger ernst nehmen

Laut Zeitungsberichten fassen islamische Organisationen im Berner Wankdorf den Bau eines riesigen muslimischen Zentrums ins Auge. Nach den Baugesuchen für Minarette in Wangen bei Olten (SO)…

(SVP) Laut Zeitungsberichten fassen islamische Organisationen im Berner Wankdorf den Bau eines riesigen muslimischen Zentrums ins Auge. Nach den Baugesuchen für Minarette in Wangen bei Olten (SO), Langenthal (BE) und Wil (SG), ist dies das nächste Projekt, welche für öffentliche Diskussionen und auch Besorgnis im Kreis der Anwohner sorgt. Die SVP fordert Stadt- und Kantonsregierung auf, die Sorgen der Bürger ernst zu nehmen und das Projekt kritisch zu prüfen.

Laut Zeitungsberichten soll im Berner Wankdorf das „grösste Islam-Zentrum Europas“ entstehen (20minuten vom 30.4.2007). Neben einer Moschee und Kongressräumen sollen auch ein Hotel, Wohnungen und Büros sowie ein Museum gebaut werden. Die Kosten werden mit 60 bis 80 Mio. Franken veranschlagt. Der genaue Zweck des Zentrums, wie auch die Geldgeber, bleiben undurchsichtig.

Die SVP steht zur Religionsfreiheit. Trotzdem aber sind die berechtigten Sorgen der Bevölkerung, welche gerade in diesem Zusammenhang wieder öffentlich geäussert werden, ernst zu nehmen. Die wachsenden Spannungen im Alltag, welche der Islam als fremde Religion mit sich bringt, dürfen nicht unterschätzt werden. Namentlich sind die Auswirkungen auf die öffentliche Ruhe und Ordnung genau zu prüfen. Ebenso muss alles daran gesetzt werden, den religiösen Frieden zu wahren. Es wäre dem friedlichen Zusammenleben wenig förderlich, wenn mit besagtem Zentrum die Existenz einer islamischen Parallelgesellschaft gefördert würde.

Bei aller Toleranz darf nicht vergessen werden, dass der Islam auf völlig anderen Rechtsgrundlagen basiert als das Christentum und damit alle freien, demokratischen Staaten Westeuropas. Da der Islam keine Trennung von staatlicher und religiöser Sphäre kennt, wie dies im Christentum Tradition ist, treten mit der zunehmenden Zahl von Muslimen auch immer häufiger Spannungen zwischen muslimischen Glaubensgrundsätzen und den christlich-abendländischen Regeln der Schweiz auf. Im Islam gibt es keine Trennung von Staat und Religion. Der Koran unterwirft den Muslim auch der Scharia und regelt damit seine gesamten Lebensverhältnisse: Religion, Sittlichkeit, Kult, Kultur, Recht und Politik. Dies führt in einer liberalen, demokratischen Gesellschaft wie der schweizerischen unweigerlich zu Problemen. Staatliche Entscheidungen aber dürfen nach unserer Auffassung nicht an ein religiöses Bekenntnis gebunden sein.

Die SVP wird auf eidgenössischer Ebene Vorstösse einreichen, um die Haltung der Landesregierung zu dieser (nicht nur auf Bern beschränkten) Problematik zu erfahren.

Bern, 30. April 2007

mehr zum Thema
Editorial
Artikel teilen
20.09.2019, von Thomas Aeschi
Das EU-Rahmenabkommen ist entschieden abzulehnen. Das Abkommen missachtet die Unabhängigkeit des Landes, die Rechte des Schweizer Volkes,... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
16.09.2019
Das aktualisierte Landschaftskonzept Schweiz (LKS) basiert auf einem umfassenden Landschaftsbegriff im Sinne des Europäischen Landschaftsübereinkommens und definiert... mehr lesen
Extrablatt
Artikel teilen
11.09.2019
EU-Rahmenvertrag – Personenfreizügigkeit – Zukunft der Schweiz – Bedeutung der Nationalratswahlen – Greta Thunberg. EXTRABLATT sprach mit... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Religion

Zu unseren Werten stehen.

Energie

Für eine Energieversorgung mit Zukunft.

Freiheit und Sicherheit

Bedrohte Freiheit verteidigen.

Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Landwirtschaft

Für eine einheimische Produktion.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden

Sind Sie bereit, sich für eine sichere Schweiz in Freiheit zu engagieren?

Mach mit - Wahlerfolg sichern

Engagiere dich mit uns:

Meine Zeit für eine freie und

sichere Schweiz