Bei der Abstimmung zum Zivildienstgesetz geht es um die Einsatzfähigkeit unserer Armee – aber auch um Fairness und Wehrgerechtigkeit. Der Zivildienst ist längst zum bequemen Alternativprogramm für Armee-Abschleicher geworden.

Am 14. Juni stimmt die Schweiz über das revidierte Zivildienstgesetz ab. Von linker Seite hört man oft, dass der Zivildienst damit faktisch abgeschafft werde. Das ist schlichtweg Quatsch.
Die Revision sorgt lediglich dafür, dass der Zivildienst wieder zu seinem ursprünglichen, in der Bundesverfassung verankerten Zweck zurückkehrt: als Ersatzdienst für Männer mit echten Gewissenskonflikten.
Schluss mit absurden Alibi-Einsätzen
Niemand muss Angst um wichtige Leistungen für unsere Gesellschaft haben. Die wirklich relevanten Branchen wie Spitäler, Pflegeheime und die Landwirtschaft können auch in Zukunft auf Zivildienstleistende zählen. Weil mit der Vorlage gleichzeitig die Anzahl der Zivildienst-Tage erhöht wird, bleibt die Unterstützung dort gesichert, wo sie tatsächlich gebraucht wird.
Aber es muss endlich Schluss sein mit den absurden Alibi-Einsätzen, die reiner Hohn für jeden Steuerzahler sind. Es ist schlicht nicht zu erklären, wenn Zivis in Winterthurer Asylunterkünften den Boden fötzeln oder in Schulen als teure Kopier-Assistenten missbraucht werden. Das ist reine Beschäftigungstherapie auf Kosten der Allgemeinheit!
Für echte Fairness gegenüber unseren Soldaten, für die Stärkung unserer Armee und für die Sicherheit unseres Landes, sage ich überzeugt Ja zum Zivildienstgesetz am 14. Juni!