Seit 2022 genügt in der Schweiz eine einfache Erklärung auf dem Zivilstandsamt – und für 75 Franken wird aus einem Mann amtlich eine Frau oder umgekehrt. Keine medizinische Abklärung, kein Gutachten. Nur die SVP hat sich damals dagegen gewehrt. Wir fordern, dieses ideologische Experiment zu beenden.

Seit 2022 gab es gemäss Bund rund 3000 Personen, die ihr Geschlecht amtlich geändert haben. Früher war dieses Verfahren komplizierter. Die Hürden waren bewusst hoch. Heute ist die Geschlechtsveränderung im Zivilstandsregister viel zu einfach. Was uns damals als liberaler Fortschritt verkauft wurde, führt in der Praxis zu Problemen, die uns alle betreffen. Dies sieht auch ein Grossteil der Bevölkerung so.
Die Folgen werden immer offensichtlicher. Frauenräume geraten unter Druck. Der Vorfall im Berner Marzilibad hat gezeigt, wohin diese Politik führt: Eine Transfrau – also ein biologischer Mann – hielt sich im Nacktbereich des Frauenabteils auf. Viele Frauen fühlten sich dadurch belästigt. Die Transfrau wollte sich weder ausweisen, noch den Anweisungen des Personals oder der Polizei Folge leisten.
Solche Konflikte sind kein Zufall, sondern die direkte Folge einer absurden Gesetzgebung, welche biologische Tatsachen einfach ausblendet.
Wo bleibt da der Schutz der Frauen?
Es geht nicht um Diskriminierung. Es geht um den Schutz von Frauen und Kindern, um Fairness im Sport, um Rechtssicherheit und um gesunden Menschenverstand. Gesetze müssen sich an der Realität orientieren – nicht an Ideologien. Biologische Geschlechter lassen sich nicht per Formular ändern, um beispielsweise eine Rekrutierung ins Militär zu umgehen.
Frauenrechte müssen wieder konsequent geschützt werden – in Umkleidekabinen, auf Toiletten oder spezifischen Frauenbereichen.
Die heutige Regelung ist ein Irrweg. Die Gesetzesänderung von 2022 muss rückgängig gemacht werden. Dafür wird sich die SVP in der kommenden Session einsetzen.
Die Schweiz braucht endlich wieder mehr Vernunft statt Gender-Ideologie.