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Gute Nacht, Freunde!

Gute Nacht, Freunde! Das sagt man, wenn alle am Abend zu Bett gehen und ihnen eine erholsame Nachtruhe bevorsteht. Darauf folgt ein neuer Tag, voller Tatendrang und Unternehmungslust. Gute Nacht…

Gute Nacht, Freunde! Das sagt man, wenn alle am Abend zu Bett gehen und ihnen eine erholsame Nachtruhe bevorsteht. Darauf folgt ein neuer Tag, voller Tatendrang und Unternehmungslust. Gute Nacht Freunde, sagen wir aber auch, wenn etwas zu Ende ist oder etwas definitiv verloren geht.

So weit kann es kommen, wenn wir als Stimmberechtigte nicht mehr in der Lage sind, für unsere Schweiz, für deren Interessen, Kultur und Traditionen einzustehen. Dann hat unsere Generation versagt: Gute Nacht, Freunde!

Es ist aber noch nicht so weit! Es ist „fünf Minuten vor Zwölf", aber es hat noch nicht „zwölf Uhr" geschlagen! Wie können wir die geschilderte Bedrohung abwenden? Indem wir unser Schicksal selbst in die Hand nehmen und von unserem Stimmrecht Gebrauch machen. Doch die Stimmbeteiligung in der Schweiz sinkt und sinkt. Langsam aber sicher, entscheiden weniger als 30% der Stimmbürger über 100% unserer Bevölkerung! Wollen wir das wirklich? Wenn wir unser Wahlrecht nicht ausüben, werden andere über uns bestimmen nach dem Motto: Wer nicht selbst bestimmt, über den wird bestimmt!

Eine grosse Zahl Bürgerinnen und Bürger sind deshalb mit dem Ausgang der Volks-Abstimmungen der letzten Jahre nicht mehr zufrieden. Viele Wähler hat die „Abstimmungs-Müdigkeit" erfasst und immer mehr Abstimmungen gewinnt die grösste „Partei", nämlich die der Nicht-Wähler. Natürlich spielt die Frustration dabei auch eine grosse Rolle, denn sehr viele sagen sich: „Es hat sowieso keinen Sinn zur Urne zu gehen; die Regierenden setzen ohnehin ihren Willen durch und machen was sie wollen!" Eine solche Einstellung kann ich nicht verstehen, da ich in der ehemaligen CSSR (Tschechoslowakei) selbst miterlebte, wie das Volk nichts zu sagen hatte,- absolut gar nichts! Direkte Demokratie, Freiheit und Selbstbestimmung sind wertvolle Güter und fallen nicht vom Himmel. Es waren in der Schweiz die Vorfahren, welche diese einmaligen Privilegien für uns alle hart erkämpften und es ist auch ihnen gegenüber unsere Pflicht diese vehement zu verteidigen.

Welche Themen beschäftigen „die Frau und den Mann auf der Strasse?" Die Krankenkassen-Prämien können einfach nicht mehr bezahlt werden. Die persönliche Sicherheit in der Öffentlichkeit wird als unzureichend wahrgenommen, da die Kriminalität enorm gestiegen ist. Wie sicher ist mein Arbeitsplatz? Kann ich die steigende Wohnungsmiete in Zukunft noch bezahlen? Der Boden wird knapp, unsere Strassen und Schienen sind überfüllt. Deshalb die Sorge: Wie viel Bevölkerungs-Zuwachs erträgt unser Land noch? In den nächsten Monaten und Jahren dürfen wir in der Schweiz über weitere wichtige Vorlagen in dieser Richtung entscheiden.

Das Schweizer Volk ist das mächtigste Volk auf dieser Welt! Warum? Welches Land kann sich mehrmals im Jahr zu wichtigen Vorlagen, ja sogar zu Entscheiden der Landesregierung äussern? Andere Völker wählen einmal in vier oder fünf Jahren ihre Regierung und damit ist Schluss. Wie sieht das in der Realität aus? Keine Korrektur von irgendwelchen Verträgen mit dem Ausland (Das deutsche Volk z.B. konnte weder zum EU-Beitritt, noch zur „Wieder-Vereinigung" mit der ehemaligen DDR, seine Meinung an der Urne kundtun). Keine Möglichkeit der Regierung auf die Finger zu schauen und schon gar nicht auf die Finger zu klopfen. Wir haben in der Schweiz aber sogar die Möglichkeit, einen Entscheid des Parlaments oder des Bundesrates zu korrigieren! Die Macht des Einzelnen in unserem Land, haben wir der direkten Demokratie zu verdanken. Sie ist einmalig auf der Welt und gibt uns die Möglichkeit, an der Urne unsere Entscheidung zu treffen.

Erwacht, liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger! Werden Sie sich ihrer Macht und ihrer Verantwortung bewusst und gehen sie zur Urne! SIE haben es in der Hand, wie Ihre Zukunft und die Zukunft der Schweiz aussehen wird! Und deshalb, meine Leserinnen und Leser – verlasst euch bitte nicht auf die Politik und denkt nicht, dass sie alle eure Probleme löst! Denken Sie selbst und informieren Sie sich! Sprechen Sie mit ihren Freunden, ihren Bekannten und Geschäfts-Partnern über eine bevorstehende Abstimmung. Geben Sie sich selbst die Stimme, die Ihnen rechtlich zusteht und machen Sie an der Urne Gebrauch davon! Nur so werden Sie später nicht einmal sagen müssen: „Gute Nacht, Freunde!"

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