Mitmachen
Medienmitteilung

Dringender Handlungsbedarf beim Jugendstrafrecht

Die gestern in St. Gallen veröffentlichte, gross angelegte Studie der Universität Zürich zur Jugendgewalt bestätigt, dass insbesondere der Migrationshintergrund ein zentraler Faktor bei der…

Die gestern in St. Gallen veröffentlichte, gross angelegte Studie der Universität Zürich zur Jugendgewalt bestätigt, dass insbesondere der Migrationshintergrund ein zentraler Faktor bei der Jugendgewalt darstellt. Wir haben also ein importiertes Problem. Hinzu kommen Kinder aus nicht vollständigen Familien und solche, die einer geringen elterlichen Kontrolle unterliegen. Die Ergebnisse der Studie zeigen eindrücklich auf, dass dringender Handlungsbedarf im Bereich des Jugendstrafrechts besteht. Die Studie unterstreicht indes auch die gesellschaftliche Bedeutung der traditionellen Familie. Für die SVP ist klar, dass sie ihren Kampf für eine Verschärfung des Jugendstrafrechts und gegen die Diskriminierung der traditionellen Familie weiter intensivieren wird.

Im Auftrag des Kantons St. Gallen hat die Universität Zürich in der bislang grössten Studie dieser Art 5’200 Personen zum Thema Jugendgewalt erfasst und darin bestätigt, was verschiedene Untersuchungen früher auch schon ergeben haben: Von den 26 Prozent der 15- bis 16-Jährigen, welche bereits Erfahrung als Gewalttäter haben – die Rede ist von Delikten wie Körperverletzung, Gruppenschlägerei, Raub und sexueller Gewalt – üben diejenigen mit Migrationshintergrund doppelt so oft Gewalt aus wie Schweizer Jugendliche. Die anonymisierte Befragung ist aussagekräftiger als jede Polizeistatistik, weil normalerweise nur rund 10 Prozent aller Delikte auch zur Anzeige gelangen.

Für die SVP ist klar: bei schweren Gewaltdelikten muss der Richter das Erwachsenenstrafrecht auch auf 16jährige anwenden können. Zudem müssen Lehrer und Lehrmeister von den Behörden über kriminelle Lehrlinge und Schüler informiert werden, damit sie angemessene Vorkehrungen zum Schutz ihres Umfeldes treffen können. Die SVP hat in beiderlei Hinsicht bereits Vorstösse im Parlament eingereicht. Weitere Vorstösse sind in Vorbereitung. Zudem verweist die SVP auf ihre Volksinitiative zur Ausschaffung krimineller Ausländer.

Die Studie zeigt auch auf, dass die Benachteiligung der traditionellen Familie, wie sie der Bundesrat beispielsweise mit der Familienbesteuerung im Bereich der selbst erziehenden Eltern oder mit der Kinderbetreuungsverordnung verfolgt, in eine völlig falsche Richtung geht. Die SVP gibt auch hier Gegensteuer und plant unter anderem eine Volksinitiative gegen die Diskriminierung selbst erziehender Eltern.

mehr zum Thema
Editorial
Artikel teilen
12.04.2019, von Barbara Keller-Inhelder
Nach den Terroranschlägen von Paris 2015 wollte die EU reagieren. Aber leider nicht mit der konsequenten Ausschaffung... mehr lesen
Parteizeitung
Artikel teilen
11.04.2019, von Jean-François Rime
Terroranschläge können mit diesem neuen Gesetz nicht verhindert werden. Aber die Schweizer Schützen trifft es voll. Deshalb... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
10.04.2019
Strassburger Richter verhindern die Ausschaffung eines Vergewaltigers. Dass fremde Richter in der Schweiz bestimmen ist für die... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Umwelt

Eine lebenswerte Umwelt für heute und morgen.

Ausländerpolitik

Zuwanderung auf ein gesundes Mass reduzieren.

Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Medien

Mehr Vielfalt, weniger Staat.

Asylpolitik

Asylchaos stoppen.

Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5
Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden