Mitmachen
Medienmitteilung

SVP fordert Branchenorganisation Milch (BOM) zum Handeln auf

Die SVP fordert von der BOM am 28. Januar 2010 eine vernünftige Milchpreiserhöhung und damit ein klares Bekenntnis zur produzierenden Schweizer Landwirtschaft. Bereits Ende des vergangenen Jahres…

Die SVP fordert von der BOM am 28. Januar 2010 eine vernünftige Milchpreiserhöhung und damit ein klares Bekenntnis zur produzierenden Schweizer Landwirtschaft.

Bereits Ende des vergangenen Jahres zeigte sich klar, dass die Situation am Milchmarkt eine Milchpreiserhöhung zulässt bzw. notwendig macht. Auch auf den internationalen Milchmärkten ist eine gewisse Entspannung eingetreten. Dennoch hat die BOM, welche ins Leben gerufen wurde, um die katastrophale Entwicklung auf dem Milchmarkt seit Herbst 2008 zu stoppen, nicht reagiert. Sie hat damit am 22. Dezember 2009 bereits eine erste Chance verpasst. Nach dem Fall der Milchkontingentierung sackte der Produzentenpreis für Milch in der Schweiz auf ein Niveau ab, welches den meisten Bauern kein Überleben mehr ermöglichen kann.

Die SVP verlangt von den Entscheidungsträgern der BOM, dass sie an ihrer Sitzung vom kommenden Donnerstag, 28. Januar 2010, das Versäumte nun nachholen. Das dreistufige Marktmodell ist konsequent umzusetzen und der Milchpreis um 7-8 Rappen/kg anzuheben. Eine Milchpreiserhöhung in dieser Grössenordnung ist nicht nur absolut gerechtfertigt sondern auch schlicht notwendig. Die Milch produzierenden Schweizer Bauern mussten einen Preisrückgang von 15-20 Rappen/kg (auf rund 60 Rappen/kg) ertragen und blieben dennoch in ihren Protesten zurückhaltend. Heftige Reaktionen und Kampfmassnahmen wie in der EU blieben bisher aus. Nun ist aber ein eindeutiges Bekenntnis zur Schweizer Landwirtschaft dringend nötig und mit einer deutlichen Milchpreiserhöhung zu untermauern.

Zudem fordert die SVP, dass die Entscheidungsinstanzen der BOM paritätisch zusammengesetzt werden und die Produzenten ab sofort ihre Vertreter selber bestimmen. Nur so können in Zukunft vernünftige und ausgewogene Entscheidungen getroffen, und ein nachhaltiges und stabiles Mengen- und Preisgefüge am Milchmarkt erhalten werden.

Die SVP erwartet von der BOM, dass sie sich ihrer gesamtheitlichen Verantwortung gegenüber der Schweizer Landwirtschaft bewusst ist. Sollten die Beschlüsse der BOM wider Erwarten zu Ungunsten der Bauern ausfallenoder erneut vertagt werden, behält sich die SVP ausdrücklich vor, weitere Massnahmen zu ergreifen.

mehr zum Thema
Medienkonferenz
Artikel teilen
22.01.2019
An der heutigen Medienkonferenz in Bern hat die SVP zur Agrarpolitik 22+ (AP22+) und zur Zersiedelungsinitiative Stellung... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
22.01.2019
An der heutigen Medienkonferenz in Bern hat die SVP zur Agrarpolitik 22+ (AP22+) und zur Zersiedelungsinitiative Stellung... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Familienpolitik

Eigenverantwortung statt Bevormundung

Landesverteidigung

Sicherheit für Land und Leute

Ausländerpolitik

Zuwanderung begrenzen

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung

Sportpolitik

Gut für Körper und Geist

Bürger & Staat

Bedrohte Freiheit verteidigen

Umweltpolitik

Intakte Umwelt für uns und unsere Nachkommen

Gesundheitspolitik

Qualität dank Wettbewerb

Bildungspolitik

Praxisorientierte Bildung statt Reformhektik

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite per E-Mail weiterempfehlen


Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden