Mitmachen
Vernehmlassung

Bundesgesetz über die Berechnung des Beteiligungsabzugs bei Too-big-too-fail-Instrumenten

Die SVP begrüsst die vorgeschlagene Regelung zur Beseitigung von Steuernachtei-len von Konzernobergesellschaften. Die beantragte Beschränkung auf Banken und TBTF-Instrumente lehnen wir jedoch ab und beantragen stattdessen, dass auch Gesellschaften in anderen Branchen in vergleichbaren Situationen gleichbehandelt werden.

Die in der Vorlage beschriebene verminderte Wirkung des Beteiligungsabzugs tritt nicht nur bei Banken auf. Auch bei Industrie- und Dienstleistungskonzernen ist es durchaus möglich, dass die Konzernobergesellschaft ihre Tochtergesellschaften mit Fremdkapital versorgt. Wie die Banken erleiden auch Industrie- und Dienstleistungskonzerne in solchen Fällen eine teilweise Mehrfachbesteuerung ihrer Gewinne.

Mit der Steuervorlage 17 werden die heutigen Privilegien für Holdinggesellschaften wahrscheinlich gestrichen, weshalb Schweizer Konzerne vermehrt gezwungen sein werden, Holdinggesellschaften weitere Funktionen zu übertragen und zu so genannten Stammhausstrukturen überzugehen. Die Folge davon wäre, dass Industrie- und Dienstleitungskonzerne aufgrund der ungenügenden Wirkung des Beteiligungsabzugs künftig vermehrt steuerliche Nachteile in Kauf nehmen müssten. Eine Ungleichbehandlung zwischen Banken und Nicht-Banken ist vor diesem Hintergrund klar abzulehnen. Eine rechtsgleiche Behandlung verlangt, dass Konzernobergesellschaften aller Branchen, die in ökonomisch vergleichbaren Situationen ähnliche Nachteile erleiden, gemäss den gleichen Regeln besteuert werden müssen.

Es ist aus Sicht der SVP deshalb angezeigt, die in der Vernehmlassungsvorlage vorgeschlagene Sonderregelung auf Konzerngesellschaften sämtlicher Branchen auszudehnen, damit auch hier Mehrfachbesteuerungen wirksam unterbunden werden.

Artikel teilen
mehr zum Thema
Editorial
Artikel teilen
01.07.2020, von Michaël Buffat
Am 27. September stimmen wir über die Begrenzung der Zuwanderung ab. Dabei sind wir nicht das einzige... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
30.06.2020
Die SVP begrüsst, dass ihr Bundesrat Ueli Maurer mit Grossbritannien Verhandlungen betreffend eines Financial-Services-Abkommens aufgenommen hat, das... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
26.06.2020
Die Corona-Pandemie kostet die Schweiz Milliarden. Doch selbst jetzt, angesichts einer horrenden Staatsverschuldung, wegbrechender Steuereinnahmen und einer... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Ausländerpolitik

Zuwanderung auf ein gesundes Mass reduzieren.

Kultur

Kultur ist keine Staatsaufgabe.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Bildung

Abgehobene Reformen stoppen, zurück zur praxisorientierten Bildung.

Internet und Digitalisierung
Für ein freies Internet.
Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Sport

Gut für Körper und Geist.

Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Freiheit und Sicherheit

Bedrohte Freiheit verteidigen.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden