Mitmachen
Medienmitteilung

Energiepolitische Bauernfängerei

Im Hinblick auf verschiedene energiepolitisch relevante Vorlagen herrscht in der "Umwelt bewegten" Szene rege Betriebsamkeit. Mit Falschaussagen und leeren Versprechen wird eine regelrechte…

(SVP) Im Hinblick auf verschiedene energiepolitisch relevante Vorlagen herrscht in der „Umwelt bewegten“ Szene rege Betriebsamkeit. Mit Falschaussagen und leeren Versprechen wird eine regelrechte Bauernfängerei betrieben. Dabei zeigt sich, dass die Umweltorganisationen sowohl CO2-Gesetz als auch Kyoto-Protokoll missachten und lediglich auf den eigenen Profit schielen.

Obschon die Phase der freiwilligen Massnahmen nach CO2-Gesetz noch keineswegs beendet ist, schlägt das UVEK schon wieder eine neue Steuer, nämlich die Lenkungssteuer auf fossilen Energieträgern vor. Dabei erweisen sich die Umweltorganisationen als verlässliche Sekundanten.

Greenpeace, ansonsten eifrige Verfechterin des Kyoto-Protokolls, verurteilt die flexiblen Mechanismen plötzlich als für den Klimaschutz schädlich. Denn es ist gerade die Klientel dieser Umweltorganisation, die von der Auftragsvergabe nach CO2-Gesetz profitiert. Dazu gehören verschiedene links-grüne Dienstleistungsunternehmen, die von der Umsetzung freiwilliger Massnahmen durch die Industrie leben.

Doch damit nicht genug: Mit dem Versprechen auf neue Einkünfte streuen die Schweizerische Energiestiftung und der WWF jetzt auch den Bauern Sand in die Augen. Zusammen verlangen sie eine massive Subventionierung der erneuerbaren Energien im Stromversorgungsgesetz. So werde Wirtschaftswachstum dank einheimischer Wertschöpfung geschaffen, hiess es. Das ist reiner Wunschgedanke. Denn die massive Subventionierung würde zuerst mal zu wesentlich höheren Strompreisen in der Schweiz führen und damit das Wirtschaftswachstum weiter abwürgen.

Wertschöpfung bedeutet nicht, die Wirtschaft zum Konsum links-grüner Dienstleistungen zu zwingen, deren Absatz zu allem Übel auch noch gesetzlich garantiert wird. Das ist nicht Wertschöpfung, das ist sozialistische Umverteilung. So betreiben die Umweltverbände derzeit Bauernfängerei zum Schutz der eigenen Pfründe.

Die SVP setzt sich weiterhin für eine liberale, sichere Energieversorgung ein und fordert den Bundesrat auf, Phantasien über Bord zu werfen und die globalen Realitäten im Bereich des Klimaschutzes endlich zur Kenntnis zu nehmen.

Bern, 6. Januar 2005

Artikel teilen
Themen
mehr zum Thema
Parteizeitung
Artikel teilen
17.02.2020, von Benjamin Giezendanner
Schon heute platzt unser Strassen- und Schienennetz aus allen Nähten. Gleichzeitig strömen immer mehr Ausländer aus der... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
13.02.2020
Die SVP lehnt die Vorlage in der vorliegenden Form ab. Einerseits sind klima- und energiepolitische Ziele im... mehr lesen
Medienmitteilung
Artikel teilen
30.01.2020
Das Staatssekretariat für Migration vermeldet beschönigend, 2019 habe es nicht mehr Zuwanderung gegeben als im Vorjahr. Die... mehr lesen
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Internet und Digitalisierung
Für ein freies Internet.
Sicherheit, Recht und Ordnung

Opferschutz statt Täterschutz.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Wir sind Heimat

Die Schweiz hat eine eigene Geschichte, sie ist geprägt von ihren Kulturen, von ihren Traditionen, ihren Werten und den Menschen, die hier im friedlichen Miteinander leben.

Energie

Für eine Energieversorgung mit Zukunft.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Armee

Sicherheit für unsere Bevölkerung.

Aussenpolitik

Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

Landwirtschaft

Für eine einheimische Produktion.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden