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Kein staatlicher Zwang!

Am 23. September stimmen wir über die trügerischen Initiativen «Fair-Food» und «Für Ernährungssouveränität» ab. Die beiden Volksinitiativen bringen vor allem mehr Bürokratie für die Produzenten und weniger Vielfalt für die Konsumenten.

Neu soll der Staat Import- oder Verkaufsverbote auf allen Produkten verhängen, die nicht zu 100 Prozent gemäss grünen Maximalforderungen produziert wurden. Die Folge wäre nicht mehr Umweltschutz, sondern weniger Auswahl und ein Kontroll­apparat, der für die Produktionsbedingungen im Ausland dann doch keine Garantie wäre.

Die Folgen der Initiativen im Alltag
Der Konsument hätte künftig preislich und qualitativ keine Auswahl mehr. Heute kann er seine Eier entweder beim Bio-Hof um die Ecke oder beim Discounter kaufen – je nach Budget und Vorlieben. Damit wäre es bei einer Annahme der Initiativen vorbei. Es gäbe praktisch nur noch Premiumprodukte zum Premiumpreis. Und bei den Importen aus dem Ausland wäre man trotz teurem Kontrollapparat nicht einmal sicher, ob die Vorschriften tatsächlich eingehalten wurden.

Der Bauer könnte sich künftig noch weniger auf die Produktion konzentrieren und nicht mehr auf Grund den Gegebenheiten seines Bodens und Hofes wählen, nach welchem Label er anbauen will. Mit einer ganzen Reihe neuer Vorschriften und Einschränkungen sässen die Bauern noch mehr am Computer zum Ausfüllen von Formularen, als heute schon.

Fairer für die Bauern?
Es ist ein Irrtum zu glauben, mit den Initiativen würde der Erlös der Bauern aus den Produkten gesteigert. Die Produktion würde sich verteuern und durch schwer zu kontrollierende Konkurrenz aus dem Ausland könnten die Preise nicht so stark erhöht werden wie nötig. Wer etwas für einen fairen Erlös für die Bauern tun will, kauft heute schon am besten direkt bei den Bauern ein. Zudem müssen wir als Gesetzgeber uns dafür einsetzen, dass der Druck auf die produzierenden Bauern nicht weiter erhöht und dass deren unternehmerischer Handlungsspielraum nicht weiter eingeschränkt wird.
Sagen wir also am 23. September 2x Nein zu den radikalgrünen Agrar-Initiativen.

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