Mitmachen
Medienmitteilung

Bundesrat will Ehe und Familie schwächen

Die SVP reagiert mit Unverständnis auf den heute veröffentlichten Bericht für eine Modernisierung des Familienrechts. Sie lehnt diese Gleichschaltung und Verstaatlichung des Zusammenlebens entschieden ab.

Die SVP reagiert mit Unverständnis auf den heute veröffentlichten Bericht für eine Modernisierung des Familienrechts. Die Vorstellungen des Bundesrates würden zu einer weiteren Schwächung der Ehe führen und verfolgen das Ziel, die traditionelle Familie zum Verschwinden zu bringen. Der Ehe soll als weitere Alternative eine beliebige „gesetzlich geregelte Partnerschaft“ à la „Pacte civil de solidarité (PACS)“ gegenüber gestellt werden. Dieser gleichmacherische Ansatz hätte massive gesellschaftliche und sozialrechtliche Konsequenzen. Neue Ansprüche an den Staat, rechtliche Abgrenzungsprobleme und das Zurückdrängen einer freiheitlichen und selbstverantwortlichen Lebensgestaltung wären die gravierenden Folgen. Die SVP lehnt diese Gleichschaltung und Verstaatlichung des Zusammenlebens entschieden ab.

Ehe und Familie sind zentrale Fundamente unserer Gesellschaft. Sie garantieren das Funktionieren einer Gesellschaft, welche persönliche Freiheit, Eigenverantwortung und Subsidiarität hoch hält. Offenbar verfolgt der Bundesrat unter der Federführung von SP-Justizministerin Sommaruga aber andere Ziele: Die Bildung einer staatlich geregelten und kontrollierten Einheitsgesellschaft. Die heutige Vielfalt von verschiedenen Zusammenlebensformen steht den politischen Zielen der Nivellierung und der Verhaltenssteuerung entgegen. Die traditionelle Ehe und Familie sind offensichtlich ein Hindernis bei der Verwirklichung eines sozialistisch geprägten Gesellschaftsbildes mit immer mehr staatlichem Einfluss.

Politischen Handlungsbedarf gibt es keinen. Herausforderungen im Familienrecht wurden in den vergangenen Jahren mit verschiedenen Reformen gelöst (z.B. mit der eingetragenen Partnerschaft). Neuer gesetzgeberischer Aktivismus führt nur zu neuen Problemen, zum Beispiel bei den Sozialversicherungen, im Ausländerrecht und im Erbrecht, sowie einem massiven Ausbau der Ansprüche an den Staat mit unabsehbaren Folgen. Ebenfalls will der Bundesrat die Adoption der „Kinder der Partner“ für gleichgeschlechtliche Paare, die mindestens drei Jahre miteinander im gleichen Haushalt gelebt haben, öffnen.

Die SVP fordert den Bundesrat mit Nachdruck auf, die Weiterverfolgung der heute präsentierten Ideen fallen zu lassen.

mehr zum Thema
Medienmitteilung
Artikel teilen
08.09.2020
Die SVP-Fraktion hat sich heute dafür ausgesprochen, auf das Covid-19-Gesetz einzutreten, damit die heute im Rat überwiesene... mehr lesen
Vernehmlassung
Artikel teilen
07.09.2020
Die SVP Schweiz hält es nach wie vor für unnötig, dass der Bund den Kantonen einen vollen... mehr lesen
Positionspapier
Artikel teilen
05.09.2020
weiterlesen
Themen & Standpunkte
Freiheit und Sicherheit

Bedrohte Freiheit verteidigen.

Sozialwerke

Sozialwerke sichern – Missbräuche bekämpfen.

Medien

Mehr Vielfalt, weniger Staat.

Eigentum stärken - Freiheit stärken

Gegen Enteignung, für den Schutz der Privatsphäre.

Mensch, Familie, Gesellschaft

Eigenverantwortung statt Bevormundung.

Werkplatz Schweiz

Mehr Wirtschaftsfreiheit statt Bürokratie.

Gesundheit

Qualität dank Wettbewerb.

Religion

Zu unseren Werten stehen.

Verkehr

Kampf den Staus und Schikanen im Strassenverkehr.

Social Media
Besuchen Sie uns bei:
Oder öffnen Sie unsere Social Pinwand. Alle Posts und Bilder auf einer Seite.
Newsletter
Wenn Sie regelmässig über die SVP und unsere Arbeit informiert werden wollen, abonnieren Sie hier unseren Newsletter.
Schweizerische Volkspartei SVP, Generalsekretariat, Postfach, 3001 Bern
Tel. 031 300 58 58 – Fax 031 300 58 59 – E-Mail: info@svp.ch – PC: 30-8828-5

Diese Seite teilen

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Funktionen für soziale Medien anbieten und Zugriffe auf unsere Webseite analysieren zu können. Ausserdem geben wir Informationen zur Nutzung unserer Webseite an unsere Partner für soziale Medien, Werbung und Analysen weiter. Details ansehen
Ich bin einverstanden