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Krankenkassenprämien endlich von den Steuern abziehen

Die Prämien für die obligatorische Krankenkasse steigen jedes Jahr. Die Belastungen der Prämien für Einzelpersonen und Familien sind eine enorme Last. Dazu kommt, dass mit der Prämienverbilligung nur einkommensschwache Personen profitieren. Mit anderen Worten ist der Mittelstand der Zahler nicht nur für sich selber, sondern auch noch für die anderen.

Hinzu kommt, dass einkommensschwache Personen und Familien noch zusätzlich verbilligten Wohnraum erhalten, welcher dem Mittelstand verwehrt bleibt. Mit anderen Worten werden diejenigen bestraft, welche arbeiten und Geld verdienen.

Deshalb ist es dringend nötig, dass die Kosten für die obligatorischen Prämien vollständig vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden können. Eine entsprechende Motion wurde im Nationalrat von 99 Personen unterzeichnet. Es ist aber dringend nötig, dass auch in den Kantonen durch die SVP gleichlautende Motionen eingereicht und überwiesen werden.

Happige Steuerersparnis
Die Einsparungen für den Mittelstand wären beträchtlich. Nehmen wir an, dass eine vierköpfige Familie, bei welcher Vater und Mutter arbeitstätig sind, ein Nettoeinkommen von 150’000 Franken versteuert. Da wäre ein voller Abzug eine massive Entlastung. Eine Berechnung für die Stadt Zürich zeigt für eine Familie eine Steuerersparnis bei Gemein­de-, Kantons- und Bundessteuern von jährlich 3’800 Franken.

Mittelstand entlasten
Der Mittelstand muss entlastet werden. Keine Frage. Die SVP muss deshalb für diesen vollständigen Abzug der Krankenkassenprämien im Bund und in den Kantonen kämpfen. Wir sind die Partei, welche sich für die arbeitende Bevölkerung einsetzt. Der Mittelstand ist das Rückgrat unseres Landes. Sie tragen die Hauptlast. Die Krankenkassenprämien führen dazu, dass dieser Mittelstand nicht mehr vom Fleck kommt. Es darf nicht sein, dass der Mittelstand nur noch für Steuern und Zwangsgebühren arbeitet.

Die Steuerausfälle sind zu verkraften. Bund und Kantone schreiben Gewinne. Es ist zudem noch mehr als genug Sparpotential vorhanden, beispielsweise im Asylwesen, in der Entwicklungshilfe und der aufgeblähten Verwaltung. Zudem sind Steu­ersenkungen für den Mittelstand auch gut für die Wirtschaft. Was dem Staat nicht abgeliefert werden muss, kann selber ausgegeben werden und fliesst in die Privatwirtschaft, wo Arbeits­plätze geschaffen werden. Nicht der Staat muss wachsen, sondern die Wirtschaft.

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