Für 100'000 Zuwanderer in die Schweiz braucht es zusätzlich 45'000 Wohnungen. Es braucht ein zusätzliches Spital mit 420 Betten, rund 468 Ärzten und über 2'000 Pflegende. Es braucht neue Schulhäuser, hunderte Schulklassen und Lehrpersonen. 100'000 zusätzliche Einwohner brauchen unsere Strassen, unsere Züge, Busse, Freizeitanlagen. Die Zuwanderung sorgt für noch mehr Zuwanderung. Diese schädliche Endlos-Spirale muss gestoppt werden.
Natürlich gibt es ein paar Profiteure dieser masslosen Zuwanderung. Aber der grosse Teil der Schweizer Bevölkerung hat nichts davon – ausser den Problemen und den Kosten. Das Leben wird teurer, die Löhne steigen kaum noch, das Wirtschaftswachstum pro Kopf stagniert. So nimmt der Wohlstand schleichend ab. So darf es nicht weitergehen.
Nationalrat Marcel Dettling fasst zusammen, warum es die Volks-Initiative braucht: «Wir wollen eine lebenswerte Schweiz. Wir wollen, dass auch nachfolgende Generationen in Wohlstand, Frieden und in einer schönen Landschaft leben können. Dass jedes Jahr 100'000 Personen mehr einwandern, das überfordert unsere Infrastrukturen, unsere Integrationsfähigkeit, unsere Gesellschaft als Ganzes. Es geht um eine vernünftige Zuwanderung. Auch mit Annahme der Initiative könnten immer noch rund 40'000 Fachkräfte und Personen pro Jahr in die Schweiz zuwandern. Das ist deutlich mehr als die 8'000 Zuwanderer, die uns der Bundesrat vor der EU-Personenfreizügigkeit versprochen hat.»
Zuwanderung sorgt für noch mehr Zuwanderung
Thomas Matter, Nationalrat (ZH): «Uns ist die Kontrolle über die Zuwanderung entglitten. Die Zahlen und Fakten sprechen eine eindeutige Sprache:
- Seit Einführung der EU-Personenfreizügigkeit sind netto 1,5 Millionen Zuwanderer in die Schweiz gekommen.
- Die Schweizer Bevölkerung wächst 16x schneller als in Deutschland.
- Der Ausländeranteil beträgt heute 2'414'408 Personen. Das sind 28 % der Bevölkerung. Zusätzlich wurde seit 2002 über 1 Million Ausländer eingebürgert.
- Aktuell kommen pro Jahr über 100'000 Zuwanderer zusätzlich in die Schweiz: aus der EU, aus Drittstaaten und über die Asyl-Schiene.
- Seit dem Jahr 2000 wurden in der Schweiz über 655'000 Asylgesuche gestellt. Über die Asyl-Schiene kommen mehrheitlich junge muslimische Männer aus der ganzen Welt zu uns.
- Pro Sekunde verschwindet rund ein Quadratmeter Grünfläche. Unsere schöne Schweiz wird zubetoniert.
Unkontrollierte Zuwanderung sorgt für mehr Kriminalität
Céline Amaudruz, Nationalrätin (GE): «Insbesondere Frauen, Städte und Grenzkantone sind vom Sicherheitsverlust betroffen. Die Gewalt nimmt zu und bestimmte Formen der Kriminalität, wie Körperverletzungen und sexuelle Übergriffe. Ein Genfer Polizist erzählt mir: „Mindestens 8 von 10 Tätern stammen nicht von hier. Sie kommen aus Nordafrika oder dem Nahen Osten. Aber pssst!“ Alle Untersuchungen und Statistiken zeigen: Ausländer und auch eingebürgerte Schweizer sind massiv überrepräsentiert bei den Gewalttaten und in den Gefängnissen. Hören wir auf, uns etwas vorzumachen: Die Schweiz hat aufgrund ihrer Einwanderung und ihrer Einbürgerungspolitik ein sehr grosses Sicherheitsproblem!»
Der Alltag wird zur Zumutung
Sandra Sollberger, Nationalrätin und Unternehmerin (BL): «Die masslose Zuwanderung belastet unseren Alltag ganz direkt – jeden Tag, überall im Land. Auf dem Arbeitsweg, beim Einkaufen, beim Familienausflug: Unsere Strassen sind verstopft, unsere Züge überfüllt. Gerade wir Gewerbler wissen, was das bedeutet. Wir stehen im Stau, anstatt beim Kunden zu arbeiten. 2024 wurde auf den Schweizer Nationalstrassen mit rund 55’569 Staustunden ein neuer Rekord erreicht. Das kostet die Schweiz Jahr für Jahr Milliarden. Und auch für Pendler wird der Alltag zur Zumutung: Entweder man steht in überfüllten Zügen, oder man bezahlt für ein 1.-Klasse-Billett, was sich viele gar nicht leisten können.»
EU-Personenfreizügigkeit drückt die Löhne und verdrängt junge Arbeitskräfte
Marco Chiesa, Ständerat (TI): «Im Tessin sind die Löhne dauerhaft nach unten gedrückt worden. Wenn Unternehmen mit der Personenfreizügigkeit auf ein riesiges, externes, günstiges Arbeitskräftepotenzial zugreifen können, verliert der einheimische Arbeitnehmer an Verhandlungsmacht – insbesondere der Mittelstand. Und wenn er Verhandlungsmacht verliert, verliert er Lohn. In diesem Umfeld sind die jungen Tessiner am stärksten betroffen. Gemäss ILO-Statistik sind rund 13 % der jungen Tessinerinnen und Tessiner auf Stellensuche. Sie wären unsere Fachkräfte von morgen, die heute von billigen Arbeitskräften aus dem Ausland verdrängt werden. Für viele junge Menschen ist das Gefühl bitter: Man lernt, man engagiert sich, man qualifiziert sich – und stellt dann fest, dass der eigene Kanton weniger Perspektiven bietet als noch für die Generation davor.»
Die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung spürt die negativen Folgen dieser masslosen Zuwanderung. Und zwar ganz konkret: im Alltag und im Portemonnaie. Die Lebensqualität sinkt, aber das Leben wird teurer. So kann es nicht weitergehen.
Diese masslose Zuwanderung muss gebremst werden. Dafür braucht es am 14. Juni ein JA zur Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».