Kein Vegan-Zwang auf Kosten unseres Gewerbes!
Was nach mehr Ernährungssicherheit klingt, ist in Wahrheit ein massiver Eingriff in unsere Wahlfreiheit. Die Ernährungs-Initiative will Produktion und Konsum politisch lenken. Die Folgen treffen uns alle: Arbeitsplätze geraten unter Druck, Lebensmittel werden teurer und die Konsumenten bevormundet.

Die Schweiz soll sich stärker mit eigenen Lebensmitteln versorgen. Um dieses an sich gut gemeinte Ziel zu erreichen, will die Ernährungs-Initiative unsere Ernährung massiv in Richtung pflanzlicher Lebensmittel lenken. Im Klartext: weniger Fleisch, weniger Milch, weniger Eier – dafür mehr staatliche Vorgaben.
Für mich ist klar: Was ich esse, entscheide ich selbst und nicht der Staat! Ob Cervelat, Käse, Gemüse oder Tofu: Auf den Teller gehört, was jeder und jede selbst möchte. Alles andere ist Vegan-Zwang durch die Hintertür.
Dabei geht es um weit mehr als unsere persönlichen Essgewohnheiten. Hinter unseren Lebensmitteln steht eine ganze Wertschöpfungskette: Metzgereien, Käsereien, Molkereien, Lebensmittelproduzenten, Gastrobetriebe, Detailhändler, Transporteure und zahlreiche weitere KMU. Sie investieren, bilden Lernende aus und sichern Tausende Arbeitsplätze. Wenn der Staat Produktion und Konsum künstlich umlenkt, geraten genau diese Betriebe unter Druck. Arbeitsplätze und regionale Wertschöpfung drohen verloren zu gehen.
Und bezahlen dürfen am Schluss die Konsumenten. Neue Vorschriften und Einschränkungen verteuern die Produktion und damit die Lebensmittel. Gerade in einer Zeit, in der viele Haushalte bereits mit steigenden Kosten kämpfen, ist das völlig verfehlt.
Die nächste Konsequenz ist absehbar: noch mehr Einkaufstourismus. Wenn Fleisch und andere Lebensmittel in der Schweiz teurer oder weniger verfügbar werden, kaufen die Menschen eben im Ausland ein. Damit schwächen wir unsere Landwirtschaft und unser Gewerbe, statt die Versorgungssicherheit zu stärken.
Eine sichere Ernährung erreichen wir mit einer starken Schweizer Landwirtschaft, leistungsfähigen KMU und unternehmerischer Freiheit – nicht mit staatlicher Zwängerei auf unseren Tellern.
Darum am 27. September: NEIN zur Ernährungs-Initiative.
Für Arbeitsplätze, bezahlbare Lebensmittel und unsere Wahlfreiheit!
