Parteizeitung SVP-Klartext Mai 2026

Wohnraum umverteilen? Nein danke!

Zuwanderung und Bürokratie befeuern die Wohnungsnot. Die Grundstückpreise und Mieten haben sich enorm verteuert. Dass der Bund nun ältere Menschen zum Umzug bewegen will, um mehr Wohnraum zu schaffen, ist ein unglaublicher Skandal.

Wenn jedes Jahr rund 100’000 Personen zusätzlich in die Schweiz kommen, liegt es auf der Hand, dass die Wohnungen knapp werden. Dazu kommt die steigende Bürokratie: Komplizierte, lang­wierige Bewilligungsverfahren und immer mehr Auflagen belasten den Wohnungsbau. Das alles führt zu einer enormen Verteuerung von Grundstückspreisen und Mieten. Dass der Bund nun überlegt, ältere Menschen zum Umzug zu bewegen, um mehr Wohnraum zu schaffen, ist ein unglaublicher Skandal.

Das Bundesamt für Wohnungswesen schreibt: Das Angebot auf dem Wohnungsmarkt sei knapp und der Mittelstand kämpfe mit hohen Preisen, besonders in Städten und Bergregionen. Der Wohnungsbestand wachse langsamer als die Nachfrage – daher seien die Prognosen für 2026 düster. Manch einer fragt sich, warum der Bund solche Binsenwahrheiten publiziert, wenn die Hauptursachen des Problems eigentlich bekannt sind: Die fehlgeleitete Zuwanderungspolitik des Bundes und die zunehmende Bürokratie aus der Verwaltung.

Eigenheim-Besitzer im Visier
Fakt ist: Es werden mehr Wohnungen und Häuser gebaut denn je. Allerdings steigt auch die Zuwanderung parallel auf Rekordwerte. Dies treibt die Nachfrage deutlich an.

Statt bürokratische Hürden abzubauen, nimmt der Bund nun Liegenschaften älterer Leute ins Visier. Nachdem die Kinder ausgezogen sind oder der Partner verstorben ist, leben viele Ehepaare oder Einzelpersonen allein in ihrem Zuhause. Dies ist dem Bund ein Dorn im Auge. Daher prüft die Verwaltung nun, wie man mehr Wohnraum in Eigenheim-Quartieren schaffen könnte. Im Klartext: Ältere Menschen sollen Platz machen, weil die Zuwanderung ausser Kontrolle geraten ist.

Die Massenzuwanderung treibt ungeheuerliche Blüten: Die Politik will uns plötzlich vorschreiben, wie wir zu leben und zu wohnen haben. Sogar das Privateigentum wird infrage gestellt. Umso wichtiger ist es, am 14. Juni ein klares Zeichen zu setzen: Mit einem Ja zur Nachhaltigkeits-Initiative «Keine 10-Millionen-Schweiz!».

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