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Parteizeitung SVP-Klartext Mai 2019

Null Logik hinter «netto Null CO2»

Der links-grün dominierte Gemeinderat der Stadt Zürich fordert, dass der CO2-Ausstoss bis ins Jahr 2030 auf netto Null reduziert werden soll. Für die Bevölkerung bedeutet es nichts Gutes, wenn dieses Ziel umgesetzt wird.

Was blüht uns, wenn die linke Utopie «netto Null CO2-Ausstoss bis 2030» Realität wird? Nun, die Schweiz würde den CO2-Ausstoss im Ausland ankurbeln. Denn wenn alle Autos mit Elektrostrom laufen müssen, zugleich aber die schweizerischen Kernkraft­werke abgestellt werden sollen, sind wir zum Import von dreckigem Kohle- oder Atomstrom aus Deutschland und Frankreich verdammt. Gaskraftwerke wären wegen ihres CO2-Ausstosses auch keine Alternative. Doch woher der Strom für die E-Autos kommt, kümmert die Linke wenig. Viel lieber verkauft sie das Fell des Bären, bevor sie ihn erlegt hat und verspricht, die raren Zürcher Parkplätze für E-Fahrzeuge zu reservieren.

Zudem müssten die meisten Zür­cher im Winter in kalten Wohnungen frieren, weil mit Öl- und Erdgasheizungen das Ziel «netto Null CO2» unerreichbar bleibt. Touristen und Geschäftsreisende aus Übersee müssten Zürich zudem aus Rück­sicht auf die Ortsklimabilanz meiden. Aus demselben Grund müssten Unternehmen wie Google, die FIFA, weitere Grosskonzerne sowie Versicherungen und Banken einen neuen Standort suchen. Die Folge: Massenhaft Arbeitslose und im nationalen Finanz­ausgleich würde Zürich dem Klima zuliebe zum Netto-Empfänger.

Wohnen in Zürich würde noch teurer
Müssen alle Wohnliegenschaften CO2-frei sein bis ins Jahr 2030, würde dies bedeuten, dass unzählige Häuser abgerissen oder mit massiven Investitionen umgerüstet werden müssten. Die Folge: die bereits heute hohen Mietpreise würden explodieren. Bestehendes Bauvolumen mutwillig zu zerstören, um CO2-frei zu werden, kostet zudem auch Energie und widerspricht nicht nur der Vernunft, sondern auch dem Ziel, mit den Ressourcen haushälterisch umzugehen.

Was in der Klimadebatte gerne vergessen geht: Es sind vor allem die Grünen und Linken, die die Massenzuwanderung unterstützen. Massenzuwanderung in die Schweiz bedeutet auch im Energiebereich eine unverantwortliche Zunahme des Ressourcenverschleisses.

Linke Angstmacherei bringt keine Innovationen
Niemand, und schon gar nicht die SVP, verweigert sich technischen Neuerungen. Bei Neu- oder Umbauten wird bereits heute energiesparend gebaut. Die Schweiz und die Stadt Zürich haben bereits einen tiefen CO2-Ausstoss pro Kopf. In Deutschland ist er doppelt, in den USA vier Mal so hoch.

Die linken und grünen Parteien hingegen stehen technischen Neuerungen skeptisch gegenüber und fordern in gewissen Bereichen, etwa bei der Kernkraft, regelrechte Denkverbote. Es ist nicht die Angstmacherei der linken Kreise, die im Umweltbereich Innovation schafft. Das tun die Industrie und das Gewerbe. Dem Klima hilft Vernunft, nicht Hysterie!

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