Bald hat die Landwirtschaft keinen Raum mehr
Die Schweiz ist bereits jetzt ein dicht besiedeltes Land mit begrenzten Ressourcen. Wenn wir so weitermachen, zerstören wir unsere Kulturlandschaft und damit unsere Versorgungssicherheit.

Wir verlieren Kulturland in einem besorgniserregenden Tempo. Jede neue Überbauung, jede Umzonung bedeutet weniger Fläche für die Landwirtschaft: für die Produktion von Lebensmitteln, für Biodiversität, für Fruchtfolge. Die Versorgungssicherheit nimmt dramatisch ab: Wir haben heute mit Abstand am wenigsten Ackerfläche pro Kopf im Vergleich mit unseren Nachbarstaaten.
Wachstum nachhaltig lenken
Die Siedlungsfläche wächst auf Kosten der Ernährungssicherheit. Wenn wir diesen Trend nicht stoppen, gefährden wir die langfristige Versorgung unseres Landes. Denn in den Wachstumsgebieten befinden sich auch über zwei Drittel unserer besten Landwirtschaftsflächen. Die Nachhaltigkeits-Initiative ist kein Wachstumsverhinderer: sie ist ein Wachstumslenker. Sie zwingt uns, Qualität vor Quantität zu stellen.
Wir müssen uns fragen: Wollen wir wirklich weitermachen wie bisher – mit überlasteten Infrastrukturen, schrumpfendem Kulturland und einer Landwirtschaft, die kaum noch Raum hat? Oder wollen wir den Kurs korrigieren, bevor es zu spät ist?
Wer auch morgen eine lebenswerte Schweiz mit einer vielfältigen Kulturlandschaft will, stimmt am 14. Juni JA zur Nachhaltigkeits-Initiative.

